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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 28 2017

15. Juli 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Eigentlich gab es in dieser Woche nur ziemlich genau ein Thema und dies war der gescheiterte G20-Gipfel in Hamburg und der spätere Umgang damit. So gab es zum Wochenauftakt erst einmal eine zweiteilige Chronologie dessen, was zu einer weiteren großen Veränderung in Deutschland führen sollte, die spätestens jetzt ihren radikalen Weg nehmen wird. Es war ebenfalls schnell klar, dass es von Seiten der vermeintlichen Verantwortlichen keinerlei Interessen gab, sich wirklich mit den Hintergründen der Geschehnisse in der Hansestadt auseinanderzusetzen. Von Hamburg bis Berlin zog man es vor, mit den altbekannten Lügen fortzufahren und dies natürlich mit der bekannten Unterstützung der systemtreuen Medien, wozu man vor allem auch das Staatsfernsehen zählen muss. Eine Basis für einen Dialog ist da nur schwer bis gar nicht zu erkennen. Lieber zieht man es vor immer größere Teile der Gesellschaft auszugrenzen und im höchsten Maß populistisch gegen sie zu hetzen. So wird der Rückhalt immer weiter schwinden und Hamburg hat auch gezeigt, dass dieser schon jetzt nicht mehr sonderlich groß ist. In der Propaganda werden zwar immer wieder Menschen vorgeführt, welche die systemtreue Linie unterstreichen aber genau dies zu verbreiten, ist schließlich auch die Aufgabe der systemtreuen Medienhelfer. Hier muss auch darauf hingewiesen werden, dass in Deutschland längst schon wieder gegen Medien vorgegangen wird, was viel über den Demokratieabbau in diesem Land aussagt. So wurde der Entzug von Akkreditierungen beim G20-Gipfel auch von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) begrüßt, was deutlich machte, was für eine Regierung in Berlin an der Macht ist.

Die üblichen Fragzeichen
Hinzukommen all die Ungereimtheiten, welche, wie erwähnt, offensichtlich auch gar nicht aufgeklärt werden sollen. So sind auch die vermeintlichen Terroristen aus dem besetzten Haus im Schulterblatt längst wieder frei. Auch dies kennt man von diversen Verhaftungswellen im Kontext des mutmaßlichen Islamismus im Rahmen des großen Religionskrieges. Man wäre nicht überrascht, wenn sich irgendwann rausstellt, dass durch die Fristprobleme, die an der Elbe zum Teil zu den Haftentlassungen geführt hatten, V-Leute freigekommen wären. Aber da ist noch vielmehr Raum für Geschmäckle. Genau wie man den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz durch Anis Amri hätte verhindern können, hätte wohl der rechtsfreie Raum im Schanzenviertel unterbunden werden können, denn das Haus am Anfang des Schulterblatts, um welches sich alles drehte, hätte problemlos gesichert werden können, da Eigentümer gewarnt hatten und sogar ein Schlüssel auf einem Revier hinterlegt war. Die Menschen sollten sich nun Fragen, wer von diesem ständigen Staatsversagen, welches in der Hauptstadt schließlich sogar Tote und Verletzte forderte, am Ende des Tages profitiert und dabei muss der Fokus auf die kommende Bundestagswahl gerichtet werden. Diese Sachverhalte einfach so hinzunehmen, ist absolut inakzeptabel und die Bevölkerung sollte sich nicht weiter spalten lassen, denn genau dies dient nur dem Machterhalt derer, die für all die Probleme in diesem Land seit Jahrzehnten gesorgt haben. Beim Thema Machterhalt ist es auch interessant, dass Ermittlungen über Fehler oder gar Straftaten bei der Polizei gar kein Thema sind, stattdessen alles daran gesetzt wird, diesen Teil der Staatsgewalt an sich zu binden, wie gerade ein kostenloses Konzert für 2.000 der über 20.000 Polizisten in der Elbphilharmonie zeigte. Käme sowas von anderer Seite, würde man wohl von Bestechung sprechen.

Völliger Realitätsverlust oder die neusten Fake-News aus der Politik
Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) gab in der nun ablaufenden Woche eine Regierungserklärung zum G20-Gipfel in Hamburg ab. Auf n-tv wurde diese von Heiner Bremer begleitet, der schon während den Krawallen in der Hansestadt äußerst negativ durch seine linientreuen Kommentare auffiel. Diesmal setzte er aber noch einen drauf und wirkte, wie der Anwalt von Scholz (SPD), was natürlich rein gar nichts mehr mit unabhängigem Journalismus zu tun hatte. Weite Teile der Hamburgischen Bürgerschaft und vor allem Scholz (SPD) selbst bewiesen wieder, wie weit sie sich längst vom Volk und der Realität entfernt haben und handeln. Man versucht tatsächlich einfach so weiterzumachen, was sich rächen wird aber dann werden die Brandstifter aus der Politik sich erneut völlig überrascht und ahnungslos geben. Ein weiterer Grund, warum die Ignoranz der Dauermachtclique für jeden freiheitsliebenden Demokraten nicht mehr hinnehmbar ist. Man muss sich auch überlegen, was seit den Ausschreitungen alles schon ans Licht kam und man ahnt schnell, warum dies wohl nicht aufgeklärt werden soll. Der fehlende Rücktritt von Scholz (SPD) macht wieder klar, warum man bei diesen Menschen eigentlich gar nicht mehr von Verantwortlichen sprechen kann, denn ein solches Verhalten hat mit Verantwortung schlichtweg nichts zu tun. Eine Regierungserklärung, welche nichts Neues brachte, sondern nur die altbekannten, leeren Worthülsen wiederholte, brauchte wirklich niemand. Natürlich lehnte der Bürgermeister jede Form von Gewalt grundsätzlich ab, lobte aber weiterhin die Polizei pauschal als heldenhaft und blendete damit wieder einmal die Polizeigewalt, welche auch Teil der gefahrenen Eskalationsstrategie war, aus. Ein Kardinalfehler, welcher auch ihm unterlief, war es zu glauben, dass die Dauermachtclique noch über Mehrheiten in der Bevölkerung verfügen würde, was eben nicht der Fall ist. Außerdem zeigte seine Rede, dass er und somit scheinbar die gesamte SPD nun rechts mit der Union gleichziehen möchte, was im Land des politischen Einheitsbreis auch nicht mehr wirklich irritiert.

Mehr zu den Gründen
Warum die Gesellschaft das System ablehnt, verwundert nicht wirklich, wenn immer weitere Teile im Namen des Wirtschaftsfaschismus zurückgelassen werden. Zu diesem Wirtschaftssystem zählt neben der Massenausbeutung und der damit verbundenen, stetig ansteigenden Armut, auch der SPD-Antigewerkschaftskampf, der in dieser Woche vor dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe ausgetragen wurde. Die Rädelsführerin dieses Kampfes, die Bundessozialmnisterin Andrea Nahles (SPD), tauchte in der Fächerstadt erst gar nicht auf, was wieder viel Raum für Spekulationen bot. Vielleicht ahnte sie, dass nun selbst höchstrichterlich am Billiglohnland mitgearbeitet wird, wie es scheint. Außerdem war es geschickt, sich nicht öffentlich zu zeigen, wenn man als SPD gegen Gewerkschaften vorgeht, spricht man doch so auch schon von einer Bundesasozialministerin. Man erkennt, dass das Problem allerdings größer ist und nicht nur die gescheiterte Regierung in Hamburg oder die SPD alleine betrifft. Das Problem ist ebenso die gesamte Bundesregierung, nur war diese schon lange vor dem G20-Gipfel gescheitert und dafür steht vor allem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Wir schaffen das mit den Flüchtlingen, ist da noch immer das beste Beispiel, von dem übrigens mit dem was in Hamburg geschah auch wieder bestens abgelenkt werden kann. Allerdings ist diese Schaffenslüge der Rautenkönigin schon an verschiedenen anderen Stellen enttarnt worden. Nun wird auch mehr und mehr ein Problem an den Schulen deutlich, was sich sowohl auf Lehrkräfte, wie auf die räumliche Situation bezieht. Später kann man dann wieder sinnfreie Talkshows im Staatsfernsehen damit füllen, warum die Integration nicht funktioniert hat. Um bei den räumlichen Problemen zu bleiben, beziehen sich diese auch weiterhin auf den Mangel an privatem Wohnraum. Man sieht, die Liste des Versagens des seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vorherrschenden Systems ist wirklich unerschöpflich. Dazu zählt auch, dass die CSU so dreist war, zu versuchen, mit den Hamburger Problemen vom Unionsproblem mit der Flüchtlingsobergrenze abzulenken. Da einen Zusammenhang herstellen zu wollen, hat dann schon wieder etwas von Volksverdummung, gerade auch wenn es so viele Indizien dafür gibt, dass der Großteil des Krawalls in der Hansestadt eine Inszenierung war. Bei all dem ist es schon ironisch, dass ausgerechnet in Berlin gerade die erste Antimafiakonferenz eröffnet wurde. Wenn all dies nicht so gefährlich wäre, müsste man eigentlich lachen. Wobei es bei manchen Schlagzeilen dieser Woche wirklich schwerfiel, wie hier bei der noch kurz vor dem passenden Zitat gezeigten, nicht zu lachen. Es ging darum, dass Qatar Kühe einfliegt, damit man dort wieder Milch hat. Die Sache mit den fliegenden Kühen spricht doch wirklich für sich in dieser Zeit.

`… und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: “Ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns – unsere Freiheit!”`

William Wallace (Schottischer Freiheitskämpfer 1270-1305)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2017 · Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Medien · Politik · Wirtschaft · Zitate

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