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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 22 2017

3. Juni 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Es waren noch einige Nachrichten aus der Vorwoche nicht ganz abgearbeitet, wie man zum Ende der aktuellen Woche schnell feststellen sollte. So wurde in den systemtreuen Medien, welche ein zunehmendes Problem darstellen, selbstverständlich noch ordentlich nachgetreten, was die erste Auslandsreise von US-Präsident Donald Trump anging. Selbst beim deutschen Staatsfernsehen sprach man in diesem Zusammenhang von einer neuen Weltordnung, ansonsten spricht man dort nur davon, wenn man wieder einmal in Sachen Verschwörungstheorie gegen Systemkritiker und Andersdenkende hetzen möchte. Dann beendete Trump gerade auch noch das Pariser Weltklimaabkommen und löste damit ein Wahlversprechen ein. Dieses interessante Thema wird hier direkt nach Pfingsten natürlich noch ausführlich behandelt. Bleiben wir aber noch kurz beim Thema Hetze, war dies doch in den letzten Tagen allgemein wieder ein wichtiges, gab es diese doch auch wieder gegen wahre Fußballfans, welche, wie so oft zum Saisonende, für Schlagzeilen sorgten und mit diesen wieder sehr schön zeigten, warum dieser Sport ein Spiegel der Gesellschaft ist. Der Widerstand wächst eben auch in Deutschland immer massiver an, dies kann man verleugnen, zensieren oder auch ignorieren, es wird an dem Fakt nur nichts verändern. In diesen Zusammenhang passte aber wieder, was man vom Verfassungsschutz in Berlin hörte, wo man immer mehr Befugnisse haben will, natürlich angeblich nur um damit gegen den Terror im Rahmen des großen Religionskrieges, also mit einer mutmaßlichen Nähe zum Islam, zu kämpfen. Dieser ominöse Antiterrorkampf bekam in dieser Woche auch wieder ein ordentliches Geschmäckle, hatten doch die Dauermachthaber wieder mit ihren Medienhelfern, auch in Deutschland, Angst und Schrecken vor einem größeren Terrornetzwerk im Kontext des Attentats von Manchester geschürt. Was blieb, wie hier auch direkt schon vermutet, war wieder einmal kaum etwas, außer eben der Verbreitung von Angst und Schrecken und die damit verbundenen Vorurteile, welche vor allem für die Legitimation des großen Religionskrieges so wichtig sind. Auch so etwas muss man im Bereich der Fake-News ansiedeln, gegen die man im dortigen Teil der Medien doch angeblich kämpfen will. Vielleicht sollte man damit einfach in den eigenen Strukturen beginnen. Auch in Brandenburg gab es einen dieser ominösen Antiterroreinsätze, wie man sie fast wöchentlich serviert bekommt. Auch dort blieb übrigens auch wieder nur heiße Luft, also nur die angesprochene Berieselung mit Angst und Schrecken. Was in diesem Kontext sehr auffällig ist, sind die vermeintlich großen Verhaftungszahlen und auch die große Zahl an angeblich verhinderten Anschlägen, denn auf der anderen Seite fehlt die passende, große Anzahl an Prozessen und Urteilen, welche es dann geben müsste. So lange dieses Missverhältnis bestehen bleibt, scheinen ganz andere Hintergründe und Ziele doch eher wahrscheinlich zu sehen.

Weitere Tiefschläge für die SPD
Spätestens mit der Kanzlerkandidatur von Martin Schulz (SPD) hatte sich deutlich abgezeichnet, dass es wohl nie ernsthaft das Ziel der SPD war, die Führungsrolle in der nächsten Bundesregierung zu übernehmen. Daran änderten auch die verschiedenen SPD-Shows nichts, wo dann auch schon einmal nordkoreanischen Wahlergebnisse inszeniert wurden. Jetzt sollte es die SPD in der nun ablaufenden Woche gleich noch einmal treffen, diesmal war der Auslöser allerdings ein wirklicher Schicksalsschlag, denn Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) aus Mecklenburg-Vorpommern ist schwer an Krebs erkrankt und trat somit, völlig verständlich, von allen politischen Ämtern zurück. Dadurch gab es ein riesiges Stühle rücken, was dann aber nichts mehr mit Schicksal zu tun hatten, sondern mit dem bekannten Chaos bei der SPD bzw. mit dem Verfolgen des beschriebenen Weges. Im nordöstlichsten Bundesland wird es somit nun eine Ministerpräsidentin geben, weshalb Manuela Schwesig (SPD) das Bundesfamilienministerium aufgibt. In dieser Position folgt ihr die bisherige Generalsekretärin Katarina Barley (SPD) und es war gleich die Rede davon, dass sie weggelobt worden sei. Wobei man auch festhalten muss, dass man nach der bisherigen SPD-Familienpolitik dort auch keinen allzu großen Schaden mehr anrichten kann. Neuer SPD-Generalsekretär wird nun Hubertus Heil (SPD), welcher diesen Posten sehr gut kennt, fuhr er in dieser Position doch schon den ehemaligen SPD-Kanzlerkandidaten und heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier vor die Wand. Was die bereits erwähnten Vermutungen, betreffend der Ziele der Sozialdemokraten, noch einmal unterstrich. Das Staatsoberhaupt wurde übrigens vor genau einer Woche beim DFB-Pokal-Finale in Berlin gellend ausgepfiffen, was auch andere Protagonisten des noch vorherrschenden Systems betraf. Es sind diese Zeichen, welche deutlich auf den näher rückenden Systemwechsel hinweisen, es bleibt nur weiterhin fraglich, wie sich dieser vollziehen wird, was natürlich vor allem im Ermessen der Dauermachtclique liegt und dies ließ bislang nichts Gutes erahnen.

Die Ablehnung hat gute Gründe
Warum das kritisierte System immer deutlicher auf Ablehnung stößt, hat natürlich gute Gründe und auch diese waren in dieser Woche ein Thema und dort kam man an der SPD ebenfalls nicht vorbei. Denn im Bereich der Wirtschaft, den die systemtreuen Medienhelfer auch so gerne loben, hat sich unter anderem durch die Ausbreitung einer vermeintlichen Systemrelevanz, längst das Raubrittertum ausgebreitet, was so auch schon lange nicht mehr hinnehmbar ist. Diese Art der Abzocke zeichnete sich in der nun ablaufenden Woche auch bei der Neuordnung im Bereich der Betriebsrente ab, wo man sich dann später wieder überrascht zeigen wird, wenn die Altersarmut die Prognosen sprengen wird, welche aktuell schon erschreckend sind. Wie schon beim Antigewerkschaftskampf spielte auch dort die Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) eine wichtige Rolle, da wundert es nicht, dass man gerne schon einmal von einem Asozialministerium spricht, denn diese Politik hat mit dem Sozialen so viel zu tun, wie die Politik der Union, wo man allerdings auch nichts anderes erwartet und das Sozial auch nicht im Namen getragen wird. Natürlich sind die C-Parteien federführend in der Bundesregierung und sollen dies auch bleiben, wenn man die Propaganda, welche man Wahlkampf nennt, genau verfolgt. Bei der GroKo, gerade auch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), liegt ebenfalls die Hauptverantwortung in Sachen Flüchtlingschaos, womit man ganz schnell beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wäre, wo nun, nach Fehlerquoten von über 40 Prozent, zehntausende Entscheidung überprüft werden müssen. Die verantwortliche Person wurde dort, wie man es kennt, früh genug aus der Schusslinie genommen und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat allgemein längst bewiesen, dass er mit Deutschland machen kann, was immer er mag und dies völlig ohne Gefahr für seinen Posten, was auch wieder für sich und gegen eine funktionierende Demokratie spricht. Übrigens fehlt es auch an dieser Stelle an wirklich kritischen Berichten bei den systemtreuen Medien. Am Ende der Woche zeigten die Geschehnisse wieder, warum ein gewisser Teil der Medien fest mit den Problemen der heutigen Zeit verbunden ist, was beim Umgang mit ihnen noch viel mehr berücksichtigt werden muss und auch Thema des Zitats der Woche ist.

`Ihr jubelt über die Macht der Presse – graut euch nie vor ihrer Tyrannei?`

Maria von Ebner-Eschenbach (Österreichische Schriftstellerin 1830-1916)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2017 · Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Kultur · Medien · Neues aus Österreich · Politik · Sport · Wirtschaft · Zitate

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