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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 17 2017

29. April 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Es ist soweit, am heutigen Tage erreicht US-Präsident Donald Trump die magischen 100 Tage im Amt. Im deutschen Staatsfernsehen tat man die ganze Woche über meistens schon so, als hätte er bereits seine erste Amtszeit hinter sich gebracht und in dieser kaum etwas geschafft. Positives gab es hingegen kaum, so suchte man selbst bei den Erfolgen noch das Haar in der Suppe und vieles wurde, wie gewohnt, übertrieben negativ dargestellt. Dies zeigte wieder sehr schön, wie manipulativ die systemtreuen Medien doch arbeiten. Das genaue Gegenteil, wie man Dinge verfremdet darstellen kann, konnte man jüngst auch ausmachen. Papst Franziskus verglich Flüchtlingscamps in Südeuropa mit Konzentrationslagern. Üblicherweise hätte dieser Skandal im kritisierten Teil der Medien dazu geführt, dass man angebracht hätte, dass man mit solchen Vergleichen den Holocaust verharmlost. Kommt es von den Kirchen, lohnt sich dafür aber offensichtlich kein großer Aufschrei. Ein vermeintlicher Aufschrei der ganz anderen Art mutierte am Wochenende zu einem schlechten Witz. Es geht um den Bundesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) oder vielmehr darum, dass von dem großen Protest kaum etwas tatsächlich stattfand. Man hatte wieder versucht, eine kleine Bewegung wesentlich größer zu machen, ganz wie man es auch schon von Pulse of Europe kennt. Ein weiteres großes Thema am vergangenen Wochenende war die erste Runde zu den Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Kein Kandidat der gescheiterten Machtclique schaffte es in die Stichwahl, was zeigte, wie sich der Systemwechsel in Europa immer mehr manifestiert. Auch dort lohnte sich übrigens ein Blick auf die Prognosen, welche diesmal erstaunlich genau zutrafen, was in Deutschland schon lange nicht mehr möglich scheint. Um beim Thema Politik in Deutschland zu bleiben, gab es in der nun ablaufenden Woche natürlich auch noch einiges und es sah weiterhin nicht gut für die SPD aus. Am Rande gilt es dort natürlich den Eklat mit Israel unter Beteiligung von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) zu erwähnen aber vor allem auch die Rüge aus dem Kreise der Europäischen Union (EU) gegen den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz (SPD) wegen Vetternwirtschaft. Vom Hype seiner Kür ist übrigens eigentlich gar nichts mehr übriggeblieben. Was aus gescheiterten Kanzlerkandidaten der SPD wird, zeigte sich dann auch noch in den letzten Tagen, denn der letzte Gegner von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aus der Bundestagswahl 2013 macht nun das einzig Wahre und wird Komiker. Eigentlich verändert sich bei Peer Steinbrück (SPD) somit nicht wirklich etwas, mag mancher meinen. Man darf nun gespannt sein, ob sein Ensemble, eben die SPD, sich bis zur Wahl auch noch offen zu dieser Berufung bekennt oder ob sich nur Schulz (SPD) nach der Wahl im Hofstaat der Rautenkönigin offiziell als Hofnarr outen will.

Fake-News durch Kriminalitätsstatistik aufgezeigt
Natürlich bleibt auch die CDU unwählbar, wie sich unter der Woche mit der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik für 2016 ebenfalls zeigte. Ein überproportionaler Anstieg der Kriminalität von Zuwanderern wurde damit amtlich. Dies bedeutet, dass Kanzlerin Merkel (CDU) mit ihrer GroKo, welche die Verantwortung für diese Zahlen trägt, das Leben in Deutschland immer unsicherer und gefährlicher gemacht hat. Mit diesen Zahlen wurden aber auch wieder einmal Fake-News der systemtreuen Medien enttarnt, wo man vor allem wieder auf ARD und ZDF verweisen muss, welche immer wieder berichteten, dass es eine solche Entwicklung in Deutschland nicht geben würde und alles nur Spinnereien vom rechten Rand der Gesellschaft seien. In diesem Kontext wundert es nicht, dass man nun nicht mehr nur in den Nachrichtensendern des Staatsfernsehens große Eigenwerbung in Sachen Seriosität machen muss, sondern damit auch bei der ARD selbst begonnen hat. Dies wird allerdings nichts bringen, wenn man nicht endlich den Anteil an Fake-News heruntersetzt, anstatt diese den Systemgegner zu unterstellen. Irritierend bei der Vorstellung dieser Zahlen war aber auch wieder das Erstaunen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), wenn es um Angriffe auf Personen geht, welche diesen Staat repräsentieren. Ohne Gewalt rechtfertigen zu wollen, muss an dieser Stelle klar sein, dass der Dauermachtclique in diesem Staat in totalen Zahlen immer häufiger schlichtweg die Legitimation fehlt, was bedeutet, dass man dort keine Mehrheiten in der Bevölkerung mehr hinter sich hat. Richtig frech wurde es dann zum Teil noch bei der Aufarbeitung im Kontext Jugendkriminalität durch die systemtreuen Medien, wo man die Eltern zur Verantwortung für diese Entwicklungen ziehen wollte. Die Verrohung der Gesellschaft wird doch vor allem von den Vertretern des ablehnungswürdigen Systems vorgelebt, hier gilt es zum Beispiel den Populismus und die Hetze der Dauermachthaber hervorzuheben. Außerdem war es dieser Personenkreis in Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Kirchen, der intakte Familienmodelle der Ausweitung des Wirtschaftsfaschismus geopfert hatte, wo man natürlich erwähnen muss, dass Kinder möglichst lange von der Familie, durch KITAs und Ganztagsschulen, ferngehalten werden sollen, damit die Eltern maximalproduktiv sein können und vielfach auch sein müssen, hier ist Stichwort Multijobben. Man darf all diesen schlechten Ausreden einfach keinen Glauben schenken, was auch für die komplett gescheiterte Flüchtlingspolitik aber auch für das Thema Totalüberwachung gilt.

Noch mehr vom Terror und dem Flüchtlingschaos
Kurz vor dem Wochenende wurde mit neuen Sicherheitsgesetzen, wie man Gesetze zum Ausbau der Totalüberwachung gerne nennt, weiter an einem System gebaut, welches Böses erahnen lässt. Nun weiß man aus der Erfahrung, dass solche Prozesse natürlich immer gerne von ominösen Terrornachrichten begleitet werden und so geschah es auch diesmal wieder. Ein Bundeswehrsoldat und ein wohl befreundeter Student wurden verhaftet und dies unter dem bekannten Vorwurf mutmaßlich eine schwere staatsgefährdende Straftat geplant zu haben. Bis zu dieser Stelle damit wirklich nichts Neues. Interessant daran war dann aber vor allem, dass der Bundeswehrsoldat mit einer zweiten Identität unterwegs war, hatte er sich doch zum Obsthändler aus Damaskus gemacht und es geschafft auf diesem Weg zum syrischen Kriegsflüchtling zu werden und dies ohne ein Wort arabisch sprechen zu können. Auch an dieser Stelle merkte man, wo das Flüchtlingschaos der Kanzlerin hingeführt hat. Man muss vom völligen Kontrollverlust sprechen, dessen Folgen bereits über die erwähnte Statistik erklärt wurden. Die genauen Details zu dieser ominösen Terrorgefahr, welche angeblich eine False-Flag-Aktion mit rechtsradikalem Hintergrund im Rahmen des großen Religionskrieges werden sollte, was noch einmal sehr schön die Absurdität des ganzen untermauerte, wird man wohl wieder eher nicht erfahren. Das Fehlen von schlüssigen und nachhaltigen Details zeichnet das Thema der ominösen Terrorgefahr eben auch aus. Zum Abschluss soll es noch um einen Geburtstag und eine weitere interessante Statistik gehen. Laut einer aktuellen Studie bezieht gut ein Drittel der Bedürftigen kein Hartz IV. Dies hat für den Staat nicht nur den Vorteil sich gut darstellen zu können, sondern spart es auch bares Geld, immerhin gut 20 Milliarden Euro jährlich oder 20 Prozent dessen, was die Mehrwertsteuer, welche gerade den 50. Geburtstag feierte, pro Jahr einspielt. Da lohnt es sich, dass die Politik und ihre Medienhelfer diese Menschen, welche diese Leistung beziehen, immer wieder höchst asozial darstellen und mit diesem Stigma viele andere geschickt verschreckt werden. In diesem Kontext macht es auch Sinn, warum Schikane und Willkür bei den zuständigen Behörden an der Tagesordnung sind. Man muss natürlich an einer solchen Stelle ebenfalls verdeutlichen, dass dieses Vorgehen ein Beleg für einen Asozialstaat ist. Jeder müsste nun verstanden haben, warum man die Dauermachtclique und ihre Steigbügelhalter, bei den anstehenden beiden Landtagswahlen und natürlich vor allem auch bei der Bundestagswahl im Herbst, an den Wahlurnen durch Stimmentzug abstrafen muss. Natürlich stellte es auch kein Problem dar, ein passendes Zitat für diese Woche zu finden.

`Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.`

André Malraux (Französischer Schriftsteller, Filmemacher und Politiker 1901-1976)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2017 · Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Zitate

Bis jetzt 1 Kommentar ↓

  • 1 Der BALLacker » Das Trostpflaster // 1. Mai 2017 at 09:51

    […] Was für eine Entwertung dieses so wichtigen Titels. Zwangsläufig erinnerte man sich an Papst Franziskus, der gerade erst den Holocaust verharmloste, in dem er Konzentrationslager und […]

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