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Die Wahrheit des Wortes

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Das unendliche Ende der Krise

23. Juni 2010

Dieser Artikel beschäftigt sich noch einmal mit dem immer wieder erwarteten bzw. auch oftmals schon von so genannten Experten ausgerufenen Ende der Krise. Nun muss man diese Erwartungen bzw. Aussagen natürlich einmal genauer unter die Lupe nehmen und kommt schnell zur Frage, welche Krise ist eigentlich gemeint? Denn man redet von Bankenkrisen, Finanzkrisen und natürlich von der Weltwirtschaftskrise. Dies zeigt, wie naheliegend es ist mit Sicherheit noch nirgendwo vom Ende der Krise zu sprechen aber eben auch wie weitreichend und verzahnt dies alles ist. Wenn man dann noch bedenkt, dass es alleine auch in Deutschland noch weitere Krisenherde, wie zum Beispiel den der katholischen Kirche gibt, sieht man wie sehr am Abgrund die Bundesrepublik Deutschland in diesen Tagen steht. Es ist die Vielzahl an Problemen, die in diesen Tagen weite Teile der Gesellschaft erschüttert bzw. verängstigt. Man sieht es gibt viel zu tun in diesem Land, sofern man ein Interesse an einer freiheitlichen Zukunft hat, also sollte man es angehen.

Kirche vs. WM 2010
Es ist nun ganz und gar nicht so, als hätten die Glocken im Vatikan, oder sonst wo, das Ende der Krise bei der katholischen Kirche eingeläutet. Es ist viel mehr so, dass seit nun schon fast 14 Tagen die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika läuft und erwartungsgemäß einiges aus dem Nachrichtenfokus der etablierten Medien herausgedrängt wurde. So gab es fast nur eine Randnotiz dazu, dass Walter Mixa auf seinem alten Posten besteht und diesen Notfalls beim Vatikan einklagen will. Man muss sich ein solches Verhalten einmal auf der Zunge zergehen lassen, da geht Walter Mixa hin und räumt nach langem Tauziehen endlich ein, doch gewalttätig gewesen zu sein und will jetzt seine kirchlichen Ämter behalten. Man sieht wie nah beieinander Politik, Wirtschaft und eben leider auch die Kirchen liegen und es scheint auch offensichtlich so, dass man auch hier versucht mit allen Mitteln an der Macht zu bleiben.

Versagen die vermeintlichen Experten und Eliten aus der Wirtschaft in diesem Land einmal mehr, was mittlerweile schon fast zu den guten Sitten zu gehören scheint, tragen sie auch die Konsequenzen Dies bedeutet im Regelfall, dass sie mit einer ordentlichen Abfindung weiterziehen dürfen. Nur am Rande sei erwähnt, dass es in der Politik nicht großartig anders aussieht. Genau diese Regeln, die verständlicherweise beim Großteil der Gesellschaft nur noch auf Unverständnis treffen, scheinen nun auch vermehrt in einer adaptierten Version bei der katholischen Kirche aufzutreten. Dies kann aber irgendwie, eigentlich nicht sein und sollte dies nun aber doch wirklich der Fall sein, müsste man der katholischen Kirche auch vorschlagen, zu einem reinen Wirtschaftsunternehmen bzw. zu einer rein politischen Vereinigung zu werden. Denn der Tarnmantel der religiösen Gutmenschen hat doch schon große Löcher bekommen, auch das haben die letzten Wochen und Monate gezeigt.

Politik und Wirtschaft
Man sieht schon einmal sehr schön an diesen Faktoren, dass ein Ende der Krise, an dieser Stelle alles andere als kurz bevorsteht. Natürlich gibt es aber auch noch den Bereich der Politik, dem man sich hier im Verlauf der Woche auch schon ausgiebig gewidmet hat und hier scheint ebenfalls festzustehen, dass ein Ende nicht in Aussicht ist. Es steht zum Beispiel ein Mehrheitswechsel und damit natürlich auch ein Machtwechsel in der Länderkammer, also im Bundesrat an. Als sei dies in der heutigen politischen Lage nicht schon schlimm genug, denn noch mehr Stillstand wird dieses Land nicht mehr verkraften können, steht in einigen Tagen auch noch die Neuwahl des Bundespräsidenten an. Auch hier wird, gerade auch durch die etablierten Medien, versucht ein tagespolitisches Großevent draus zu machen, dies ist nicht nur schlecht für das Image des Amtes selbst, sondern schädigt in gewisser Art und Weise auch die Protagonisten, also die Kandidaten Christian Wulff (CDU) und den parteilosen Joachim Gauck selbst. Auch an diesen politischen Fronten kann man ganz leicht ablesen, dass man auch hier nicht im Ansatz von einem Ende der Krise sprechen kann.

Als letzter Punkt in diesem Artikel, soll es noch einmal um die Wirtschaft gehen, denn vor allem hier spricht manch Experte vom Ende der Krise. Das Problem an dieser Stelle ist, dass man genau diese Aussage schon seit Monaten, wenn nicht sogar seit Jahren hört. Mit der Agenda 2010 von Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) sollte alles viel besser werden, gerade auch wirtschaftlich. Was daraus wurde, merken auch aktuell immer mehr Menschen. Nokia, Hertie, Arcandor und Opel sind da nur einige plakative Beispiele, wie es beim Thema Arbeit in Deutschland aussieht. Die Masse an wirklich neugeschaffenen Arbeitsplätzen kann man nicht wirklich erkennen, vor allem nicht solche, von denen man in Würde durch seine eigene Arbeitsleistung leben kann. Es wird in diesen Tagen schon als Erfolg gefeiert, wenn ein Unternehmen ein paar Menschen weniger als geplant entlässt und auch dieser Ansatz ist einfach nur falsch, denn durch eine neue Wirtschaft in Deutschland, die sich auch endlich einmal mehr der Binnenkonjunktur widmen würde, würden sich tatsächliche einige große Faktoren in diesem Kontext zum Guten wenden. Als Nebeneffekt würde es natürlich auch zu einer Entspannung bei den Sozialkassen kommen und damit wäre auch wieder allen geholfen. In diesem Sinne ist der Weg, wo es hingehen muss klar.

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Kategorie: Gesellschaft · Medien · Politik · Wirtschaft

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