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	<title>fairschreiben &#187; Jahresrückblick 2007</title>
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		<title>Jahresr&#252;ckblick 2007 Teil 6 Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 13:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fairschreiben</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist es geschafft. Das Jahr 2007 ist so gut wie zu Ende und ich bin am letzten Teil meines etwas anderen Jahresr&#252;ckblicks angelangt. Nachdem ich in jeweils zwei Teilen, bislang die Themenbereiche Politik und Wirtschaft im Jahr 2007 bearbeitet habe und die gesellschaftlichen Geschehnisse in der ersten Jahresh&#228;lfte 2007 beleuchtet habe, steht nun noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Nun ist es geschafft. Das Jahr 2007 ist so gut wie zu Ende und ich bin am letzten Teil meines etwas anderen <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=122" title="Hier geht es zu meinen R&uuml;ckblicken auf das Jahr 2007" target="_blank">Jahresr&uuml;ckblicks</a> angelangt. Nachdem ich in jeweils zwei Teilen, bislang die Themenbereiche <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=17" title="Hier geht es zu weiteren politischen Artikeln" target="_blank">Politik</a> und <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=18" title="Hier geht es zu weiteren wirtschaftlichen Artikeln" target="_blank">Wirtschaft</a> im Jahr 2007 bearbeitet habe und die<a href="http://www.fairschreiben.de/?p=16" title="Hier geht es zum gesellschaftlichen R&uuml;ckblick auf die erste Jahresh&auml;lfte 2007" target="_blank"> gesellschaftlichen Geschehnisse in der ersten Jahresh&auml;lfte 2007</a> beleuchtet habe, steht nun noch der Blick auf die Gesellschaft in der zweiten Jahresh&auml;lfte 2007 aus. Auch in diesem sechsten und damit letzten Teil, habe ich jeweils pro Monat eine Schlagzeile recherchiert und diese in einem Artikel kommentiert.<span id="more-18"></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Juli: Der Sumpf der Tour de France<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Kriminell, verlogen, unmoralisch, das sind nur einige Begriffe, die mir dazu einfallen, was an dem Platz, wo einst ein gro&szlig;es Radrennen stattfand, im Jahr 2007 passierte. Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender verabschiedeten sich schon bald von der Tour, sat1 stieg daf&uuml;r ein und alles in allem, war es doch noch immer ein gro&szlig;es Gesch&auml;ft und das ist es, was den Spitzensport eben heute ausmacht. Es ist und bleibt ein riesiger Wirtschaftszweig, in dem weltweit Milliarden bewegt werden. Das genau bei dieser Vorgehensweise nur noch Siege, um jeden Preis, gelten, liegt in der Natur der Sache, schlie&szlig;lich vollen doch gerade auch die Sponsoren oben auf dem Treppchen stehen, denn dahinter stehen Konzerne und die wollen Gewinnmaximierung und man bekommt nur zu oft das Gef&uuml;hl, dass den Sponsoren daf&uuml;r jedes Mittel recht ist. Das traurige dabei ist aber auch, dass letztendlich unter all diesen Fakten, der Breitensport leidet und somit die Arbeit so vieler, oftmals auch ehrenamtlich t&auml;tiger Menschen, durch das gro&szlig;e Kapital vernichtet wird.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>August: Direkt aus dem Labor<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Am 3. August entdeckte man bei gut 60 Rindern s&uuml;dlich von London die Maul-und Klausenseuche (MKS). Allgemeinen Annahmen zur Folge, stammte das Virus aus einem nahe gelegenen Labor, welches unter anderem, im staatlichen Auftrag, mit dem besagten Virus forschte. Ziel dieser Forschungen war anscheinend die Produktion von Impfstoffen gegen MKS. Meiner Ansicht nach, sollte man an solchen Stellen vermehrt darauf achten, wie in solchen Geschehnissen die genauen Abl&auml;ufe sind. Denn sollte das Virus aus besagtem Labor entwichen sein, liegt die Vermutung doch sehr nahe, dass sich hier Unternehmen skrupellos, ohne R&uuml;cksicht auf Tier und letztendlich auch auf Mensch, ihre eigenen Absatzm&auml;rkte schufen. Auch wenn ich ein Gegner allzu weitreichender Regierungseinfl&uuml;sse in die M&auml;rkte bin, sollte man hier dar&uuml;ber nachdenken, von vorne herein, solche M&ouml;glichkeiten erst gar nicht zu schaffen und das im Interesse von Mensch und Tier. Wobei dies bei einer solchen Verkn&uuml;pfung, wie sie hier vorzuherrschen scheint, noch komplizierter sein d&uuml;rfte.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>September: Das ausgebliebene M&auml;rchen<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Der Herbst hatte begonnen und dieser war im Jahr 2007 &uuml;ber weite Strecken nicht wirklich vom vorangegangenen Sommer zu unterscheiden. Aber es sollte besser werden, so ergaben sich eigentlich alle Fakten f&uuml;r ein Herbstm&auml;rchen, denn die deutsche Fu&szlig;balldamennationalmannschaft wurde zum zweiten Mal in Folge <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=16" title="Hier geht es zum gesellschaftlichen R&uuml;ckblick auf die erste Jahresh&auml;lfte 2007" target="_blank">Weltmeister</a>. Dies Mal in Shanghai gegen Brasilien. Der Freude &uuml;ber diesen gro&szlig;en Erfolg, wurde aber kurz danach noch die endg&uuml;ltige Krone aufgesetzt, in dem Deutschland den Zuschlag f&uuml;r die <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=8" title="Hier geht es zu meinem Artikel &uuml;ber die Medienkampagne `Du bist Deutschland`" target="_blank">Weltmeisterschaft</a> im eigenen Land f&uuml;r 2011 erhielt. Auch hier blieb f&uuml;r mich, der fade Beigeschmack, ob hier wohl dies Mal alles mit rechten Dingen zuging. Denn auch Betrug im Fu&szlig;ball war ein gro&szlig;es Thema des Jahres 2007. Und wenn man sich Spiele, wie das letzte UEFA-Cup Gruppenspiel des FC Bayern M&uuml;nchen ansieht, wo der gegnerische Torh&uuml;ter so schlecht war, dass man sich zwangsl&auml;ufig, an die angeblich, durch die chinesische Wettmafia gekauften, europ&auml;ischen Spiele erinnert f&uuml;hlte, h&auml;lt man erst ein Mal alles f&uuml;r m&ouml;glich. Dies ist ein weiterer trauriger Fakt, dass wie schon im Juli beschrieben, auch der Sport schon lange nicht mehr einfach nur Sport ist, sondern scheinbar nur noch ein kommerzieller Zweig zu sein vermag.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Oktober: Friedensnobelpreis-Jeder bekommt was er verdient<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Al Gore hat unbestritten einiges im Kampf gegen den Klimawandel geleistet. Allerdings ist mir der Anteil an populistischen Aktionen, wie der Film von Davis Guggenheim, an dem er ma&szlig;geblich beteiligt war `Eine unbequeme Wahrheit`, ein bisschen zu wenig. Denn man darf nicht vergessen, dass Al Gore Vizepr&auml;sident unter Bill Clinton war und damit auch daf&uuml;r Verantwortung tr&auml;gt, dass die USA das Kyoto Abkommen zwar damals unterschrieben, aber es bis heute, auf Grund nationaler Interessen, nicht ratifizierten. Al Gore zeichnete sich gerade auch in den Neunzigern als brillante Rhetoriker aus, <a href="http://www.internationalepolitik.de/archiv/jahrgang1998/november1998/rede-des-amerikanischen-vizeprasidenten--al-gore--beim-klimagipfel-am-8--dezember-1997-in-kyoto--gekurzt-.html" title="Al Gores Rede zum Klimawandel vom 8.12.1997 (gek&uuml;rzt)" target="_blank">der erst ein Mal einiges versprach</a>. So hoch sein heutiges Engagement auch anzusiedeln ist, sollte man nicht vergessen, dass auch weiterhin pers&ouml;nliche Interessen, nachdem Ende seiner politischen Laufbahn, denn er scheiterte als Pr&auml;sidentschaftskandidat, eine &uuml;bergeordnete Rolle zu spielen scheint. In genau dieser Analogie, ist es f&uuml;r mich nur fair, dass er eben nur einen halben Nobelpreis bekommen hat und damit meiner Meinung nach seine Rolle mehr als gew&uuml;rdigt wurde.</p>
<p><strong>November: Das Ende des Erfolges<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Sie brach Stefan Raab medienwirksam die Nase und war &uuml;berhaupt in meinen Augen mehr ein Medienstar, als eine Profisportlerin. Nun gut, so l&auml;uft das Gesch&auml;ft, warum sollte es bei den Frauen auch anders sein, als bei den M&auml;nnern. Denn schlie&szlig;lich ist Regina Halmig die deutsche Vorzeigeboxerin gewesen. Wie auch im Radsport und Fu&szlig;ball und einigen anderen, erst Mal gar nicht angesprochenen Sportarten, blieben auch hier in 2007 Fragen offen, die f&uuml;r mich eigentlich ganz einfach zu beantworten w&auml;ren. Warum gewinnt im Boxen eigentlich meist der mit den sichtlich mehr eingesteckten Treffern? Warum ist es oft im Vorfeld, bei angeblich gleichwertigen Gegner, den Kommentatoren klar, wer einige Runde sp&auml;ter der Sieger ist? Ich nehme ein Mal an, es gibt f&uuml;r all dies sachliche Erkl&auml;rungen. Genauso sachlich, wie die Aussage der Gegnerin von Regina Halmig, die vor Halmigs letztem Kampf verlauten lie&szlig;, sie m&uuml;sste Halmig schon K.O.-schlagen, da sie nach Punkten in Karlsruhe keine Chance h&auml;tte. Man kann nicht sagen, dass die Frau Unrecht hatte, denn nach Punkten gewann Halmig relativ knapp. Es gab Stimmen, die nachdem Kampf sagten, ein Unentschieden w&auml;re gerecht gewesen und das h&auml;tte auch nicht das Abtreten ohne Weltmeistertitel f&uuml;r Halmig bedeutet aber es w&auml;re halt kein makelloser Abgang gewesen. Daf&uuml;r aber ein fairer.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Dezember: Kein Ende in Sicht<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Leider bleibt Deutschland auch zum Jahresende ein Land, in dem auf den verschiedensten Ebenen Gewalt herrscht. Abermals kamen in der Weihnachtszeit drei Kinder in Bayern und ein weiteres in Sachsen ums Leben. Ein weiteres Mal waren es Angst, Verzweiflung und wahrscheinlich &Uuml;berlastung, die die Folge daf&uuml;r waren, dass vier Kinder sterben mussten. Womit sich die Reihe von <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=7" title="Hier geht es zu meinem Artikel &uuml;ber die Todesf&auml;lle von Darry und Plauen" target="_blank">Kindst&ouml;tungen</a> leider auch in diesem letzten Monat des Jahres fortzusetzen scheint. Aber auch der &Uuml;berfall auf einen Rentner in der M&uuml;nchener U-Bahn ist ein weiterer Beweis daf&uuml;r, dass in diesem Staat, bei weitem nicht alles so rosarot, wie es uns oftmals vermittelt wird, ist. In allen F&auml;llen blieb meiner Meinung nach vor allem eins klar, wenn man die vorhandenen Mittel, auf den verschiedensten Ebenen besser ausnutzen w&uuml;rde, w&uuml;rde vielen Menschen geholfen. Zum einen gilt dies nat&uuml;rlich f&uuml;r die ganzen sozialen Netzwerke, denen man einfach nicht immer wieder die Gelder k&uuml;rzen sollte. Auf der anderen Seite gilt dies aber auch, f&uuml;r die Justiz, die einfach auch h&auml;ufiger an angemessenen Stellen, den Rahmen, der ihnen durchaus zur Verf&uuml;gung steht, ausnutzen sollte. Denn meiner Meinung nach, bedarf es weder neuer Initiativen, noch neuer Gesetze, wenn man einfach das Vorhandene st&auml;rken bzw. besser nutzen w&uuml;rde.</p>
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		<title>Jahresr&#252;ckblick 2007 Teil 5 Gesellschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Dec 2007 00:34:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich mich nun in vier Teilen mit den Geschehnissen in Politik und Wirtschaft im Jahr 2007 besch&#228;ftigt habe, neigt sich der etwas andere Jahresr&#252;ckblick 2007 genauso, wie das Jahr, dem Ende zu. Mit diesem f&#252;nften Teil, der den Auftakt des Endes der drei Bereiche darstellt, soll es um die gesellschaftlichen Geschehnisse des Jahres 2007 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Nachdem ich mich nun in <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=122" title="Hier geht es zu meinen R&uuml;ckblicken auf das Jahr 2007" target="_blank">vier Teilen</a> mit den Geschehnissen in <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=17" title="Hier geht es zu weiteren politischen Artikeln" target="_blank">Politik</a> und <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=18" title="Hier geht es zu weiteren wirtschaftlichen Artikeln" target="_blank">Wirtschaft</a> im Jahr 2007 besch&auml;ftigt habe, neigt sich der etwas andere Jahresr&uuml;ckblick 2007 genauso, wie das Jahr, dem Ende zu. Mit diesem f&uuml;nften Teil, der den Auftakt des Endes der <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=122" title="Hier geht es zu meinen R&uuml;ckblicken auf das Jahr 2007" target="_blank">drei Bereiche</a> darstellt, soll es um die gesellschaftlichen Geschehnisse des Jahres 2007 gehen und das in der gewohnte Art und Weise. Dies bedeutet, wie auch schon in den <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=122" title="Hier geht es zu meinen R&uuml;ckblicken auf das Jahr 2007" target="_blank">vorangegangenen Teilen</a>, habe ich eine Schlagzeile pro Monate recherchiert und kommentiere sie im dazugeh&ouml;rigen Artikel.<span id="more-16"></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Januar: Ein st&uuml;rmischer und folgenschwerer Beginn<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Das Jahr begann st&uuml;rmisch und das ist in diesem Fall ein Mal mehr im Sinne des Wortes zu sehen. Dies Mal hatte im Vorfeld jeder gewarnt, vor dem gro&szlig;en Sturm, der da auf Europa und die Republik zu kam aber was da kam war mehr als erwartet. 5 Milliarden Euro und weite Fl&auml;chen des deutschen Waldes zerst&ouml;rt und der Beginn des <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=9" title="Hier geht es zu meinem Artikel &uuml;ber den Bahnstreik der GDL" target="_blank">Bahnchaos</a>. Nicht nur, dass ein Stahltr&auml;ger am neuen Berliner Hauptbahnhof wegbrach. Nein, auch als ich Tage sp&auml;ter versuchte Bahn zufahren, lief f&uuml;r mich nichts. Alle hatten gewarnt aber es hatten sich wohl nicht alle ausreichend vorbereitet. Vielleicht war es aber auch ein Mal mehr das liebe Geld, was eine Rolle spielte, denn viele Kommentatoren vertraten die Meinung, dass das Schienennetz so marode gewesen sei, dass es `Kyrill` besonders leicht hatte. Aber das liebe Geld sollte bei der Deutschen Bahn bis zum letzten Tag des Jahres ein Thema bleiben.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Februar: Ein Winterm&auml;rchen mit Kater<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Weiter ging es im M&auml;rchenland Deutschland schon im Februar. Denn hatten wir uns gerade halbwegs von dem <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=8" title="Hier geht es zu meinem Artikel &uuml;ber die Medienkampagne `Du bist Deutschland`" target="_blank">Sommerm&auml;rchen</a> aus dem Jahr 2006 erholt, ereilte uns das Schicksal &uuml;berm&auml;&szlig;iger Freude erneut. Dies Mal allerdings mit zwei Unterschieden. Zum einen ging es nicht um Fu&szlig;ball, sondern um Handball und zum anderen klappte es dies Mal auch mit der <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=18" title="Hier geht es zum gesellschaftlichen R&uuml;ckblick auf die zweite Jahresh&auml;lfte 2007" target="_blank">Weltmeisterschaft</a>. Jetzt muss neben all den M&auml;rchen, nur noch die Realit&auml;t in diesem Land eine bessere werden und alles wird gut. Ich wei&szlig; wir sind Exportweltmeister und das m&ouml;chte ich auch nicht verleugnen. Ich habe halt nur das Gef&uuml;hl, dass zwischen all den Fu&szlig;ball-und Handballweltmeisterschaften, die wir so gewinnen (oder eben auch manchmal nicht) und ausrichten, der Bezug zur Realit&auml;t untergeht. Um es anders auszudr&uuml;cken, dass diese Sportevents, Feiern etc. etwas verbreiten, was real nicht da ist. In diesem Sinne denkt einfach daran, nach jeder ordentlichen Feier, kommt auch ein ordentlicher Kater.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>M&auml;rz: Feiern bis der Arzt kommt<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Die meisten von Euch d&uuml;rften wissen, was eine Flatrate ist und man geht im allgemeinen davon aus, dass dieser Begriff nichts Negatives in sich b&uuml;rgt. Dies ist allerdings nur soweit richtig, wenn wir von Telekommunikation oder anderen Bereichen reden. Reden wir allerdings von Partys und Alkohol, sieht die Sache ganz anders aus. Ende M&auml;rz starb in Berlin ein 16-j&auml;hriger, nach dem er gut einen Monat zuvor mit 4,8 Promille ins Koma gefallen war. Flatrate-Partys hei&szlig;t saufen bis der Arzt kommt und das leider auch sehr h&auml;ufig im wahrsten Sinne des Wortes. Aber auch dieses Thema war, wie so viele andere im Jahr 2007, genauso schnell wieder vom Tisch, wie andere wichtige Themen auch. Somit wird es wohl auch weiterhin immer wieder vorkommen, dass Jugendliche 50 Tequila konsumieren und einfach sterben. Auch dann wird sich die Politik und Gesellschaft fragen, warum sie Jugendalkoholismus und andere schwerwiegende Probleme in Deutschland nicht in den Griff bekommen haben. Aber ehe sie eine Antwort haben, wird schon wieder etwas anderes wichtiger sein.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>April: 33 Tote als Kollateralschaden der Gesellschaft<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Immer wieder, so auch im Jahr 2007 passiert es, dass meist jugendliche T&auml;ter v&ouml;llig ausrasten. Dies geschah auch am 16. April an der Virginia Tech in Blacksburg. Wo der 23 Jahre alte Student aus <span> </span>S&uuml;dkorea, 32 Menschen erschoss, bevor er sich selber richtete. Da waren sie dann wieder, wie so oft in dieser Situation, die Fragen nachdem `warum `. Waren es die so genannten Egoshooter? Sind K&uuml;nstler wie Marilyn Manson f&uuml;r so etwas verantwortlich? Ich meine nicht. Manson sagte im Zusammenhang mit dem Amoklauf an der Columbine High School in Littleton, er h&auml;tte den Menschen einfach Mal zu geh&ouml;rt und dies ist meiner Meinung nach einer der Schl&uuml;ssel, um solche Taten zu verhindern. So lang es so bleibt wie bisher, m&uuml;ssen wir mit so etwas wohl, als eine Art Kollateralschaden unserer Gesellschaft, leben. Und es wird auch mehr und mehr ein Problem in Deutschland werden und ich bin der &Uuml;berzeugung, dass wenn sich in der gesamten Jugendpolitik nichts &auml;ndert und man auch weiterhin den Jugendlichen kein Geh&ouml;r schenkt, so etwas wie das Schulmassaker von Erfurt, auch nur einen Anfang darstellen wird.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Mai: Von Beckham und dem Papst<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Im Mai verschwand die kleine Madeleine (Maddie) McCann aus England, die mit ihren Eltern in Portugal in Urlaub war. Was dann begann, hatte die Welt noch nicht erlebt. F&uuml;r mich hatte es, so makaber es klingen mag, etwas von der Entstehung eines Popstars. Alle setzten sich f&uuml;r Maddies auffinden ein, von Internetkampagnen &uuml;ber den Popfu&szlig;baller David Beckham<span>  </span>bis hin zu Papst Benedikt XVI. Geholfen hat dies bis heute alles nichts. Maddie bleibt verschwunden, genau wie die Wahrheit in diesem Fall, denn in dem Wirrwarr von Russenmafiatheorien &uuml;ber scheinbare Sucherfolge in Nordafrika, bis hin zu dem Fakt, dass die eigenen Eltern unter Verdacht stehen, wei&szlig; man bis heute nicht viel. Vor allem wei&szlig; man weder ob Maddie noch lebt, noch wo sie sein k&ouml;nnte. Unabh&auml;ngig von der Schuldfrage, leider auch unabh&auml;ngig davon, ob Maddie noch lebt oder nicht, habe ich in 2007 ein Mal mehr gelernt, dass es f&uuml;r die Medien scheinbar so gut wie keine Limits mehr gibt. In manchen Bereichen mehr, in anderen weniger.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Juni: Eine verh&auml;ngnisvolle B&ouml;schung<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Im Juni starben auf der A 14 in der N&auml;he von Magdeburg 13 Menschen und 36 weitere wurden verletzt. Die Reisegruppe aus dem M&uuml;nsterland st&uuml;rzte, obwohl sie wohl nur Schritttempo fuhren, eine B&ouml;schung hinab, nachdem sie von einem schneller fahrenden LKW erfasst wurden. Als ich einige Wochen sp&auml;ter an der Ungl&uuml;cksstelle vorbei fuhr, wurde mir ein Mal mehr, die perverse Maschinerie der Medien klar. Ich hatte die Berichte &uuml;ber das Ungl&uuml;ck auf verschiedenen Sendern verfolgt und es wurde in einigen F&auml;llen der Eindruck vermittelt, als w&auml;re der Bus eine riesige B&ouml;schung herunter gest&uuml;rzt. Vorort ergab sich ein ganz anderes Bild f&uuml;r mich, denn es war eher eine kleine B&ouml;schung. Aber eben, in diesem Fall, ein sehr verh&auml;ngnisvoller B&ouml;schung. Auch f&uuml;r diese Schlagzeile gilt, dass ihre Halbwertzeit minimal war. Ein kurzer Aufschrei, wie allzu oft in solchen Situationen, nach mehr Bussicherheit und &auml;hnlichem und schon war auch dieses schreckliche Ungl&uuml;ck zu den medientechnischen Akten gelegt. Wie schon in meinem Bericht zum M&auml;rz erw&auml;hnt, ist es schon gravierend zu sehen, wie abgestumpft scheinbar auch die Gesellschaft hier ist, denn es g&auml;be genug Mittel solche Trag&ouml;dien, zu mindestens noch zu einer Verbesserung der Zukunft zu nutzen und nicht nur f&uuml;r Quoten und Werbegelder.</p>
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		<title>Jahresr&#252;ckblick 2007 Teil 4 Wirtschaft</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 18:51:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In diesem vierten Teil meines etwas anderen Jahresr&#252;ckblicks, widme ich mich nun der Wirtschaft in der zweiten Jahresh&#228;lfte 2007. Nachdem ich mich in den ersten beiden Teilen, der politischen Lage in 2007 gewidmet habe, geht es dann in den beiden letzten Teilen noch um meinen Blick auf gesellschaftliche Themen aus dem Jahr 2007. Auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">In diesem vierten Teil meines etwas anderen <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=122" title="Hier geht es zu meinen R&uuml;ckblicken auf das Jahr 2007" target="_blank">Jahresr&uuml;ckblicks</a>, widme ich mich nun der <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=18" title="Hier geht es zu weiteren wirtschaftlichen Artikeln" target="_blank">Wirtschaft</a> in der zweiten Jahresh&auml;lfte 2007. Nachdem ich mich in den ersten beiden Teilen, der <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=17" title="Hier geht es zu weiteren politischen Artikeln" target="_blank">politischen</a> Lage in 2007 gewidmet habe, geht es dann in den beiden letzten Teilen noch um meinen Blick auf <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=14" title="Hier geht es zu weiteren gesellschaftlichen Artikeln" target="_blank">gesellschaftliche</a> Themen aus dem Jahr 2007. Auch in diesem Artikel habe ich mir zu jedem Monat eine Schlagzeile recherchiert und kommentiere diese im Artikel.<span id="more-15"></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Juli: Die Einzelk&auml;mpfer der L&uuml;fte<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Am 16. Juli wurde bekannt, dass man sich im Hause EADS endlich einig geworden war und fand so zu klaren Kompetenzen. Louis Gallois wurde alleiniger Chef von EADS und Thomas Enders alleiniger Chef der Tochter Airbus. Soweit so gut, w&auml;ren da nicht die Versp&auml;tungen von gut zwei Jahren, bei der Auslieferung des Prestigeobjektes A380 und weitere Probleme, wie zum Beispiel die beim A400M. Managementfehler hin oder her, es musste Hilfe kommen und die kam und zwar in Form von `Power 8`, dem internen Sanierungspaket. Wem kann man Fehler am besten anlasten? Mit Sicherheit nicht denen, die es verbockt haben. Nein, wof&uuml;r hat man denn schlie&szlig;lich Mitarbeiter. So waren es auch in diesem Fall, ein Mal mehr, die Arbeitnehmer die es ausbaden d&uuml;rften. Dieser Vorgang sollte sich sp&auml;ter im Jahr noch erweitern, als weitere Probleme durch einen dauerhaft starken Euro auftraten. Auch hier von zeigte sich das Management v&ouml;llig &uuml;berrascht und k&uuml;ndigte an, weitere Einsparungen pr&uuml;fen zu m&uuml;ssen. Ich kann nur sagen, besser sp&auml;t als nie. Ich sehe so etwas aber auch als klaren kaufm&auml;nnischen Fehler an und mag mir die These erlauben, dass es mit `Power 8` bei weitem noch nicht getan ist. Mal sehen, von was sich die Herren im n&auml;chsten Jahr &uuml;berrascht f&uuml;hlen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>August: Von s&auml;chsischen H&auml;uslebauern<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Auch im August wurde mir bewiesen, wie gut die Wirtschaft in Deutschland, dank gut bezahlter Topmanager und funktionierenden &Uuml;berwachungsorganen, wie zum Beispiel die Finanzaufsicht BaFin, l&auml;uft. Am Anfang der Geschichte konnte man fast noch ein bisschen mit einem Schmunzeln &uuml;ber die Bankenkrise in den USA berichten. Hier wurden &uuml;ber lange Zeit, Kredite an zum Teil nicht solvente und weniger solvente H&auml;uslebauer vergeben. Nach und nach platzte dann diese Blase der faulen Kredite mehr und mehr. Schnell stellte sich allerdings raus, dass es &uuml;berraschenderweise, in einer globalen Welt, unter anderem auch Deutschland betraf und kein reines US-Problem war. Im August wurde klar, dass die s&auml;chsische Landesbank mit am schwersten getroffen wurde und nur durch eine Soforthilfe durch die Landesbank Baden-W&uuml;rttemberg vorerst gerettet werden konnte. Wie ich schon mehrfach erw&auml;hnt habe, ist es mir v&ouml;llig unverst&auml;ndlich, wie so etwas geschehen kann, wenn man voraussetzt, das hier angeblich immer wieder hochqualifizierte und dementsprechend bezahlte Manager am Werke sind.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>September: Der Dalei Lama im Land des Exportweltmeister<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Oder sollte ich sagen, das Dilemma mit dem Dalei Lama. Nat&uuml;rlich ist es unbestritten lobenswert, zu zeigen, dass sich die deutsche Politik auch nicht von China auf der Nase rumtanzen l&auml;sst. Sondern man vor allem auch au&szlig;enpolitisch, einen gewissen Machtanspruch zum Ausdruck bringt. In sofern war es nat&uuml;rlich erst ein Mal zu begr&uuml;&szlig;en, das unsere Regierungschefin, Angela Merkel (CDU), den Dalei Lama empfing. Man sollte nur bei solchen St&ouml;rfeuern, die ein solcher Beweis der St&auml;rke, eben oftmals darstellt, auch immer die gesamte Bandbreite der Folgen im Auge behalten. Es ist noch ein Mal gut gegangen und nach einer kurzen Zeit der Spannungen, klarte auch dieses bilaterale Verh&auml;ltnis wieder auf. Nur man muss eben auch sehen, dass wir Exportweltmeister sind und uns genau dies, gerade auch bei dieser Binnenwirtschaftslage, am Leben h&auml;lt. Meine pers&ouml;nliche Meinung ist, dass dies wieder ein klarer Fall mangelnden Weitblicks unserer schwarzroten Regierung war und somit die Freude &uuml;berwiegt, dass es scheinbar keinen dauerhaften Schaden hinterlassen hat.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Oktober: Die gef&uuml;hlte Binnenkonjunktur<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Da hab ich doch gerade behauptet, wie exportabh&auml;ngig wir Deutschen sind, dabei l&auml;uft die Binnenwirtschaft doch, wie man unter anderem an einem Stand von nur circa 3,4 Millionen Arbeitslosen sieht, bestens. Zu diesem Fakt hatte ich mich ausgiebig in meinem Artikel `<a href="http://www.fairschreiben.de/?p=8" title="Hier geht es zu meinem Artikel &uuml;ber die Medienkampagne `Du bist Deutschland`" target="_blank">Wer ist eigentlich Deutschland? </a>` ge&auml;u&szlig;ert, somit bleibt hier nur anzumerken, dass ich manchmal das Gef&uuml;hl habe, dass wir in diesem Land nicht nur eine gef&uuml;hlte Inflation haben, sondern auch eine gef&uuml;hlte Binnenkonjunktur, mit einem Hang zur R&uuml;ckkehr in die harte Realit&auml;t. Es gibt die Redensart `Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gef&auml;lscht hast`. Ich will gar nicht soweit gehen und von F&auml;lschungen reden, sondern einfach nur davon, dass Prognosen doch, meiner Ansicht nach, zu oft nach unten korrigiert werden m&uuml;ssen oder nachher einfach nicht mit der Realit&auml;t &uuml;bereinstimmen. Genau diese Prozesse, f&uuml;hren dann aber letztendlich zu b&ouml;sen &Uuml;berraschungen und ich meine, dass sich dies ein Land wie Deutschland ersparen sollte.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>November: Siemens mit gutem Beispiel voran<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Man muss sich 1,3 Milliarden Euro einfach Mal auf der Zunge zergehen lassen. Oder um es ein Mal platt auszudr&uuml;cken, das ist schon ein ganzer Haufen Schotter. Wir reden von Siemens, aber wir reden nicht nur von Siemens, wenn Begriffe wie <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=14" title="Hier geht es zum wirtschaftlichen R&uuml;ckblick auf die erste Jahresh&auml;lfte 2007" target="_blank">Schwarzekassen, Bestechung, Kartelle</a> etc. fallen. Da der Begriff der Moral, an dieser Stelle so oder so meist deplatziert wirkt und es f&uuml;r mich den Anschein hat, dass dies alles &uuml;bliche Begriffe aus dem Wirtschaftskreislauf auch in Deutschland im Jahr 2007 waren, versuche ich es so sachlich wie m&ouml;glich zu sehen. Scheinbar wird in diesem Land im gro&szlig;en Stil geschmiert, Kartelle werden gebildet und vieles mehr. Die Folge sind oftmals juristische Verfahren, die nur allzu oft gegen Geldbu&szlig;en eingestellt werden, zum Teil werden Manager mit einem goldenen Handschlag ausgetauscht oder ganze F&uuml;hrungszirkel m&uuml;ssen gehen und nicht zu letzt, gelobt man Besserung, bevor es zum allseits bekannten Alltag &uuml;bergeht. Es kann sich an dieser Stelle aber niemand wirklich &uuml;ber Schwarzarbeit, Leistungsmissbrauch oder &auml;hnliches beschweren, denn woher sollte die breite Ma&szlig;e es besser wissen, wenn sie es Tag ein Tag aus so vorgelebt bekommt.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Dezember: Und es wurde doch wieder hell<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Am 08. Dezember fand zum Weltklimatag, die Aktion, `Licht aus! F&uuml;r unser Klima`, statt. Klima, Erderw&auml;rmung etc. waren so oder so sehr starke Themen im Jahr 2007, aber au&szlig;er das es uns alle angeht und somit in erster Linie ein gesellschaftliches Thema war und ist, ist es auch ein Wirtschaftsthema. Denn schon im Vorfeld zu dieser Aktion wurde bekannt, dass es schlimmsten Falls zu einem fl&auml;chendeckenden Stromausfall in ganz Europa h&auml;tte kommen k&ouml;nnen. Dieser fl&auml;chendeckende Stromausfall, h&auml;tte einen kaum vorab zu bemessenen Schaden hinterlassen, dass dieser an uns vorbeizog, sollten wir allerdings genauso, wie die ganze Aktion, als ein Symbol f&uuml;r mehr Vorsicht hinnehmen. Denn nat&uuml;rlich haben wir nur diese eine Erde. Und nat&uuml;rlich sollte ihr Schutz oberste Priorit&auml;t haben, nur wir sollten bei allem Aktionismus auch andere Faktoren, wie zum Beispiel die Wirtschaft nicht v&ouml;llig aus den Augen verlieren. Wie in vielen anderen Lebensbereichen auch, gilt es hier ein gesamtvertr&auml;gliches Ma&szlig; zur Erreichung der Ziele auszuloten. Genau dies sollte meiner Meinung nach eines der Hauptziele f&uuml;r 2008 sein, egal wie schwer und schmerzlich es hier und da sein mag.</p>
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		<title>Jahresr&#252;ckblick 2007 Teil 3 Wirtschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 21:18:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit diesem dritten Teil meines etwas anderen Jahresr&#252;ckblicks, kn&#252;pfe ich an die ersten beiden Teile an, die sich mit dem politischen Geschehen in diesem Land im Jahr 2007 auseinandergesetzt haben und biete nun in zwei weiteren Teilen, meinen etwas anderen R&#252;ckblick auf die Wirtschaft im Jahr 2007 an. In den beiden letzten Teilen behandele ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Mit diesem dritten Teil meines etwas anderen Jahresr&uuml;ckblicks, kn&uuml;pfe ich an die <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=122" title="Hier geht es zu meinen R&uuml;ckblicken auf das Jahr 2007" target="_blank">ersten beiden Teile</a> an, die sich mit dem <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=17" title="Hier geht es zu weiteren politischen Artikeln" target="_blank">politischen</a> Geschehen in diesem Land im Jahr 2007 auseinandergesetzt haben und biete nun in zwei weiteren Teilen, meinen etwas anderen R&uuml;ckblick auf die <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=18" title="Hier geht es zu weiteren wirtschaftlichen Artikeln" target="_blank">Wirtschaft</a> im Jahr 2007 an. In den beiden letzten Teilen behandele ich dann die <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=14" title="Hier geht es zu weiteren gesellschaftlichen Artikeln" target="_blank">gesellschaftlichen</a> Geschehnisse des Jahres 2007. Wie schon in den ersten beiden Teilen, habe ich mir zu jedem Monat eine Schlagzeile recherchiert, die ich mit meinen pers&ouml;nlichen Kommentaren versehen habe.<span id="more-14"></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Januar: Das fing ja gut an<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Das Jahr begann mit einer Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer auf 19%. Die bef&uuml;rchteten Preistreibereien in diesem Zusammenhang blieben offiziell, wie scheinbar so oft in diesen oder &auml;hnlichen F&auml;llen, aus. Ob man bei Inflationsraten um die 3% und einer gef&uuml;hlten Inflation von sogar 9 bis 10%, diesem so noch Glauben schenken mag, wird sich zeigen. Erst zu letzt r&auml;umte der Finanzexperte Michael Heise, im ZDF Morgenmagazin ein, dass die Einf&uuml;hrung des Euros zu allgemeinen Preissteigerungen gef&uuml;hrt h&auml;tte, was damals genauso nieder geredet wurde, wie dies Mal bei der Mehrwertsteuererh&ouml;hung. Nat&uuml;rlich wirkt man, meiner Meinung nach, mit der klaren Verneinung in diesem Kontext, weiterem negativem Konsumverhalten erst ein Mal entgegen aber es bleibt zu vermuten, dass wenn sich dann im Laufe der Zeit andere Fakten ergeben, dies zu einem weiteren Vertrauensverlust in Wirtschaft und Politik f&uuml;hren wird. Die Frage die dann offen bleibt ist, was wohl sch&auml;dlicher f&uuml;r diesen Staat ist?</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Februar: Fahrstuhl zum gro&szlig;en Geld<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Am 21. Februar verh&auml;ngte die EU-Kommission 992 Millionen Euro Strafe gegen die f&uuml;nf f&uuml;hrenden Fahrstuhlbauer wegen jahrelanger Preisabsprachen. Man darf an dieser Stelle sagen, dass Deutschland in diesem Fall durch Thyssen-Krupp vertreten, mit fast einer halben Milliarde Euro einen Spitzenplatz belegte. Es bleibt offen wer noch folgen wird. <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=15" title="Hier geht es zum wirtschaftlichen R&uuml;ckblick auf die zweite Jahresh&auml;lfte 2007" target="_blank">Siemens</a> folgte in jedem Fall schon 2007 mit &auml;hnlichen Negativschlagzeilen, soviel wei&szlig; man heute. Aber all dies scheint doch irgendwie nur die Spitze eines Eisberges zu sein. Denn man wird das Gef&uuml;hl nicht los, dass eben Kartelle und Bestechungen die Wirtschaft regieren. Das gro&szlig;e Aufbegehren in der Bev&ouml;lkerung und Seitens der Medien fehlt mir allerdings etwas. Man bekommt zum Teil eher das Gef&uuml;hl, dass sich eine Mentalit&auml;t, an dieser Stelle, breit macht die alles f&uuml;r die Schaffung, wenn auch nur tempor&auml;rer, Arbeitspl&auml;tze als legitim ansieht. Auch dies halte ich f&uuml;r eine sehr bedenkliche Entwicklung in dieser Republik.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>M&auml;rz: Verl&auml;ngerung des Ausbildungspaktes<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Am 5. M&auml;rz wurde der, im Jahr 2004 geschlossene, nationale Pakt f&uuml;r Ausbildung und Fachkr&auml;ftenachwuchs, bis ins Jahr 2010, um drei weiter Jahre verl&auml;ngert. Ein weiteres lobenswertes Engagement der schwarzroten Regierung. Trotzdem bleiben auch im Jahr 2007 die grunds&auml;tzlichen Probleme ohne durchgreifende L&ouml;sungen. Denn die Grundproblematik liegt noch weit bevor die jungen Menschen &uuml;berhaupt beginnen sich um eine Ausbildung zu bem&uuml;hen. Wir reden &uuml;ber die Schulproblematik und die zeigte sich auch 2007 nicht als wesentlich verbessert. Da gab es Schlagzeilen, wie Wachdienste an Schulen oder auch der Fakt das Deutschland sich, wenn man meiner Blickweise folgen mag, auch in der PISA-Studie nicht wirklich wesentlich verbessern konnte. Bevor sich diese allgemeinen Probleme, wie auch die speziellen Probleme der Jugendlichen mit Migrationshintergrund nicht wesentlich zum Positiven &auml;ndern, wird sich auch das Ausbildungsproblem nicht grunds&auml;tzlich verbessern.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>April: Fragw&uuml;rdige Kooperationen<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Ende April wurde bekannt, dass die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit mit den 15 gr&ouml;&szlig;ten Zeitarbeitsunternehmen einen Kooperationsvertrag unterzeichnet hat. `Mit diesen Vereinbarungen stellen wir die Zusammenarbeit mit den Zeitarbeitsfirmen auf eine neue Basis: Wir haben Standards der Zusammenarbeit vereinbart`, teilte das Vorstandsmitglied Raimund Becker von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit mit. Genau solche Kooperationen, die sich meiner Auffassung nach, auf den verschiedensten Ebenen der Wirtschaft und Politik h&auml;ufen, <span> </span>stellen ein weiteres wirtschaftliches Risiko dieser Republik dar. Denn laut meiner pers&ouml;nlichen Meinung, sind Zeitarbeitsfirmen oftmals ein Garant zur Einsparung von Personalkosten und das zu lasten der Arbeitnehmer. Eine logische Frage die sich so ergibt ist, ob das Interesse der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit in erster Linie eine positive Statistik, unabh&auml;ngig von dem Wohlergehen der Arbeitnehmer, ist? Wenn ich meine These zu Grunde lege, stellt sich so ein weiteres Mal die Frage, ob man Deutschland wirklich noch als eine soziale Marktwirtschaft einstufen kann.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Mai: Chrysler. Ade.<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Am 14. Mai wurden 80,1% des Chrysleranteils f&uuml;r 5,5 Milliarden Euro von der <span> </span>DaimlerChrysler AG verkauft und im Oktober beschloss man die Umbenennung in Daimler AG. Ich w&uuml;rde so etwas die Folge schlechten Managements nennen und dadurch ergeben sich auch meine Probleme mit den Managergeh&auml;ltern. Denn auch ich vertrete die Meinung, dass Menschen die solche Konzerne leiten und eine solche Verantwortung tragen, ausreichend daf&uuml;r entlohnt werden sollten. Aber wo ist denn bitte deren Verantwortung? Die Verantwortung, bei den immer wiederkehrenden Managerfehlern, tragen nur allzu oft die Arbeitnehmer und zwar mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes. Es sind mir nur ganz wenige F&auml;lle bekannt, wo Manager wirklich die angemessene Verantwortung f&uuml;r ihr Handeln tragen mussten. Genau diese Schieflage l&auml;sst f&uuml;r mich nur den Schluss zu, dass die gezahlten Geh&auml;lter in der K&ouml;nigsklasse der deutschen Wirtschaft, nicht ann&auml;hernd gerechtfertigt sind.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Juni: Der Dax <span> </span>&uuml;ber 8000<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Ein neues Allzeithoch f&uuml;r den Aktienindex mit den 30 wichtigsten deutschen Unternehmen. Ein weiteres Zeichen daf&uuml;r, wie es mit diesem Land aufw&auml;rts geht. Auch in 2007 war die Performance des Dax ein Mal mehr nicht zu verachten und auch ich hatte das ganze Jahr &uuml;ber immer wieder meinen Spa&szlig; an ihm. Eigentlich so gut wie immer, wenn ein Unternehmen den Abbau von Arbeitspl&auml;tzen bekannt gab, stiegen die Kurse. Dies folgt nat&uuml;rlich auch einer gewissen wirtschaftlichen Logik, denn weniger Arbeitnehmer, hei&szlig;t weniger Kosten, hei&szlig;t mehr Gewinn. Und das ist was z&auml;hlt. Immerhin reden wir hier &uuml;ber Wirtschaft und nicht &uuml;ber die Schicksale der Menschen. Gut, unser System l&auml;sst verschiedene M&ouml;glichkeiten des Arbeitskampfes zu aber auch hier zeigt sich eine weitere Problematik. Denn nicht erst seit den Vorf&auml;llen beim VW-Betriebsrat, sind die Vernetzungen beider Seiten, meiner Meinung nach, klar ersichtlich. Wenn dann auch noch wichtige Errungenschaften unseres Systems, wie das Streikrecht, von Menschen wie <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=9" title="Hier geht es zu meinem Artikel &uuml;ber den Bahnstreik der GDL" target="_blank">Manfred Schell</a>, meiner Meinung nach, v&ouml;llig Zweckentfremdet werden, kann dies nicht im Sinne der Arbeitnehmer sein.</p>
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		<title>Jahresr&#252;ckblick 2007 Teil 2 Politik</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Dec 2007 15:11:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dies ist nun der zweite Teil meines etwas anderen Jahresr&#252;ckblicks, in dem ich mich wie schon im ersten Teil den politischen Ereignissen des Jahres 2007 widme. Allerdings geht es diesmal um die zweite Jahresh&#228;lfte. In den Teilen drei und vier besch&#228;ftige ich mich dann mit einem wirtschaftlichen R&#252;ckblick und in den letzten beiden Teilen, soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Dies ist nun der zweite Teil meines etwas anderen Jahresr&uuml;ckblicks, in dem ich mich wie schon im <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=11" title="Hier geht es zum politischen R&uuml;ckblick auf die erste Jahresh&auml;lfte 2007" target="_blank">ersten Teil</a> den <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=17" title="Hier geht es zu weiteren politischen Artikeln" target="_blank">politischen</a> Ereignissen des Jahres 2007 widme. Allerdings geht es diesmal um die zweite Jahresh&auml;lfte. In den Teilen <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=14" target="_blank" title="Hier geht es zum wirtschaftlichen R&uuml;ckblick auf die erste Jahresh&auml;lfte 2007">drei</a> und <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=15" title="Hier geht es zum wirtschaftlichen R&uuml;ckblick auf die zweite Jahresh&auml;lfte 2007" target="_blank">vier</a> besch&auml;ftige ich mich dann mit einem <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=18" title="Hier geht es zu weiteren wirtschaftlichen Artikeln" target="_blank">wirtschaftlichen</a> R&uuml;ckblick und in den letzten beiden Teilen, soll es um die <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=14" title="Hier geht es zu weiteren gesellschaftlichen Artikeln" target="_blank">gesellschaftlichen</a> Themen des Jahres 2007 gehen. Ich habe zu jedem Monat eine Schlagzeile recherchiert, die ich hier mit meiner Sicht der Dinge versehen habe.<span id="more-13"></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Juli: EU-Ratsvorsitz Portugal<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Anfang Juli 2007 &uuml;bernahm Portugal den EU-Ratsvorsitz von Deutschland. Angela Merkel (CDU) war mit der deutschen Vorsitzzeit zufrieden und ich hatte ein Mal mehr das Gef&uuml;hl, dass Frau Merkel (CDU) irgendwie mit allem zufrieden ist, ob zu Recht oder nicht, ist dabei scheinbar kaum von Belang. Man muss aber auch fairerweise sagen, dass das vermeintliche Highlight Portugals in Bezug auf den EU-Ratsvorsitz, welches im Oktober in Form der Lissabonner Vertr&auml;ge, folgen sollte, auch nicht wirklich als Triumph gewertet werden kann. Es ist scheinbar ein allgemeines Problem der EU, welches sich &uuml;ber die Jahre mehr und mehr zeigt, dass die wirklich positiven Highlights, mehr und mehr den negativen bzw. belanglosen Fakten weichen m&uuml;ssen. F&uuml;r mich pers&ouml;nlich sind dies Folgen einer Politik, die zu sehr an die Interessen der Lobbyisten gekoppelt ist und zu weit weg vom Volk geschieht und somit auf lange Sicht zum scheitern verurteilt ist.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>August: Unter dem Meer<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Die Russen hissten am 2. August ihre Flagge, als Zeichen territorialen Anspruchs, unter dem Nordpol. Wenn es nicht so ernst w&auml;re, k&ouml;nnte man die ganze Aktion als wirklich komisch einstufen. Problem ist der knallharte Hintergrund, denn es geht auch hierbei, um die weitere gnadenlose Ausbeutung unseres Planeten. Denn schon seit langer Zeit ist auch Russland mitten im Kapitalismus angelangt. Es geht, wie so oft um die nat&uuml;rlichen Ressourcen, die es auf diesem Planten gibt, um die Markierung von Bodensch&auml;tzen, die schon lange nicht mehr jedem Erdenbewohner zur freien Verf&uuml;gung stehen, sondern eine reine Handelsware geworden sind. Dies erkl&auml;rt auch die Bedeutung dieser in der komplexen Weltpolitik. Rohstoffe sind heute Machtmittel, wer sie besitzt hat die Macht und in den meisten F&auml;llen, muss man davon ausgehen, dass die Staaten oder Personengruppen, die diese Macht haben so skrupellos sind, auch noch damit zu spielen. Im Sinne unseres Planeten muss an dieser, wie auch an vielen anderen Stellen, ein massives Umdenken einsetzen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>September: Das Terrormedienspektakel<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Am 4.September wurden drei junge M&auml;nner, zwei zum Islam konvertierte Deutsche und ein T&uuml;rke im Sauerland verhaftet. Gut zwei Monate sp&auml;ter kam es dann in der t&uuml;rkischen Provinzhauptstadt Konya zu einer weiteren Verhaftung in diesem Sachverhalt. Die Beschuldigten sollen mutma&szlig;lich verschiedene Bombenattentate geplant haben, die aber nicht h&auml;tten durchgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen, da Ermittler vorher die Hauptsubstanz des explosiven Gemisches ausgetauscht hatten. Innenminister Sch&auml;uble (CDU) machte, im Rahmen des gesamten Medienspektakels, auch noch ein Mal auf die Dringlichkeit, der im Februar vom BGH verbotenen <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=11" title="Hier geht es zum politischen R&uuml;ckblick auf die erste Jahresh&auml;lfte 2007" target="_blank">Online –Durchsuchungen</a>, aufmerksam. Denn &auml;hnliche Ma&szlig;nahmen halfen hier scheinbar auch sehr. Nein, es war kein Versto&szlig; gegen die Strafprozessordnung unseres Landes, denn augenscheinlich bediente man sich Ergebnisse ausl&auml;ndischer Quellen und diese versto&szlig;en nat&uuml;rlich nicht gegen deutsches Recht. Herzlich willkommen im `1984` von Herrn Dr. Wolfgang Sch&auml;uble (CDU). Der selber sagte, dass man ihm st&auml;ndig vorwerfen w&uuml;rde, wahnsinnig zu sein oder die Verfassung au&szlig;er Kraft setzen zu wollen. Wie kann man nur zu solchen Annahmen kommen?</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Oktober: Die Lissabonner Vertr&auml;ge<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Wie schon im Juli beschrieben, versuchte Portugal uns im Oktober ein Highlight ihres EU-Ratsvorsitz zu verkaufen, die Lissabonner Vertr&auml;ge. Diese Vertr&auml;ge sind das, was von der einst geplanten europ&auml;ischen Verfassung &uuml;brig geblieben ist, nachdem die Volksabstimmungen &uuml;ber die Verfassung in den Niederlanden und Frankreich negativ verlaufen waren. Leider ist dies nur ein weiterer Punkt, der das Versagen der EU im gro&szlig;en Stil aufzeigt, denn einen gemeinsamen Au&szlig;enminister wird es vorerst auch nicht geben. Fassen wir kurz zusammen, keine gemeinsame Verfassung, kein gemeinsamer Au&szlig;enminister. Was bleibt ist eine, meiner Meinung nach, v&ouml;llige &Uuml;berregulierung in den beteiligten Staaten, ein starker Verlust nationaler Identit&auml;tsmerkmale, sowie immer wieder Entscheidungen, die als Leidtragende meist die Bev&ouml;lkerung haben und es damit eher eine Vereinigung, die im kontr&auml;ren Verh&auml;ltnis zu ihren Bewohner steht, darstellt. Man muss kein Hellseher sein um zu wissen, dass so etwas nur zum scheitern verurteilt sein kann.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>November: M&uuml;nteferings Niederlage<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Am 13. November trat Franz M&uuml;ntefering (SPD) nach zwei Niederlagen als Arbeitsminister und Vizekanzler zur&uuml;ck. Denn er konnte sich weder im Streit zum Thema ALG I, noch beim <span> </span>Thema Postmindestlohn durchsetzen. Klarer Sieger auf breiter Front war Kurt Beck (SPD). Die Folge dieser Niederlagen war, meiner Meinung nach, der R&uuml;cktritt als Vizekanzler und wichtigster roter Verb&uuml;ndeter von Angela Merkel (CDU), wie auch als Arbeitsminister. Allerdings fand ich auch, dass es einer der schamlosesten Momente im Jahr 2007 war. Denn <span> </span>wenn ein solcher Mann nicht zu seinen Niederlagen steht, sondern wie es ein Sprecher mitteilte, ausschlie&szlig;lich famili&auml;re Gr&uuml;nde waren, die den R&uuml;cktritt ausl&ouml;sten und die Medien aus ihm schon fast so etwas, wie einen M&auml;rtyrer f&uuml;r die Liebe machen, empfinde ich dies als bedenklich. Denn wie es durch die Medien ging, wollte er sich ab sofort nur noch um seine schwer krebskranke Frau k&uuml;mmern. Die Frage die bei mir offen bleibt, wenn dem wirklich so war, warum blieb er dann weiterhin Mitglied des deutschen Bundestags? Entweder ist er dort nicht mehr aktiv, da er sich g&auml;nzlich seiner Frau widmet, was die Frage aufwerfen w&uuml;rde, wof&uuml;r er dann die Bez&uuml;ge erh&auml;lt oder er bleibt weiter politisch aktiv und rechtfertigt somit seine Anspr&uuml;che. Allerdings w&uuml;rde dies meinen Verdacht erh&auml;rten, dass er doch wegen seinen pers&ouml;nlichen Niederlagen zur&uuml;ckgetreten ist und die Aussage seines Sprechers mindestens Zweifelhaft bleiben w&uuml;rde.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Dezember: Krieg in Europa 2008?<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Hatte ich im Juli und Oktober schon beschrieben, dass sich die Erfolge der EU im Jahr 2007 in klaren Grenzen hielten, folgte im Dezember eine weitere Niederlage der globalisierten Politikerfront. Wobei hier auch noch die USA und Russland im Boot waren, was die Sache nicht wirklich besser macht. Am 10. Dezember scheiterten die Statusvermittlungen zum Kosovo endg&uuml;ltig. Ob es nun am fl&auml;chendeckenden Versagen der Gro&szlig;m&auml;chte lag oder daran, dass die <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=20" title="Hier geht es zu meinem Artikel &uuml;ber die Unruhen nach den Wahlen in Kenia" target="_blank">ethnischen Konflikte</a> auf dem Balkan scheinbar nicht zu l&ouml;sen sind, sei dahin gestellt. Die Bange Frage die f&uuml;r mich bleibt, steht uns in 2008 ein weiterer Krieg mitten in Europa bevor? Ich war vor nicht allzu langer Zeit in den ehemaligen Kriegsgebieten Ex-<span>           </span>Jugoslawiens und dieser Besuch hat mir ein Mal mehr gezeigt, dass eine weitere Eskalation auf dem Balkan in jedem Fall vermieden werden muss. Das Problem ist, dass wenn man im Moment die Berichterstattung aus der Region verfolgt, schnell feststellt, wie angespannt die Lage sowohl auf serbischer Seite, wie auch auf Seiten des Kosovos ist. Diese Fakten lassen leider nichts Gutes f&uuml;r 2008 erwarten.</p>
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		<title>Jahresr&#252;ckblick 2007 Teil 1 Politik</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Dec 2007 20:11:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit diesen etwas anderen Jahresr&#252;ckblicken, m&#246;chte ich Euch meine Sicht auf 2007 etwas n&#228;her bringen. Dies ist der erste, von sechs Teilen, in dem ich mich der politischen Lage in der ersten Jahresh&#228;lfte 2007 widmen werde. Die zweite Jahresh&#228;lfte werde ich dann im n&#228;chsten Teil behandeln. In den Teilen drei und vier besch&#228;ftige ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Mit diesen etwas anderen <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=122" title="Hier geht es zu meinen R&uuml;ckblicken auf das Jahr 2007" target="_blank">Jahresr&uuml;ckblicken</a>, m&ouml;chte ich Euch meine Sicht auf 2007 etwas n&auml;her bringen. Dies ist der erste, von <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=122" title="Hier geht es zu meinen R&uuml;ckblicken auf das Jahr 2007" target="_blank">sechs Teilen</a>, in dem ich mich der <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=17" title="Hier geht es zu weiteren politischen Artikeln" target="_blank">politischen</a> Lage in der ersten Jahresh&auml;lfte 2007 widmen werde. Die <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=13" title="Hier geht es zum politischen R&uuml;ckblick auf die zweite Jahresh&auml;lfte 2007" target="_blank">zweite Jahresh&auml;lfte</a> werde ich dann im n&auml;chsten Teil behandeln. In den Teilen <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=14" title="Hier geht es zum wirtschaftlichen R&uuml;ckblick auf die erste Jahresh&auml;lfte 2007" target="_blank">drei</a> und <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=15" title="Hier geht es zum wirtschaftlichen R&uuml;ckblick auf die zweite Jahresh&auml;lfte 2007" target="_blank">vier</a> besch&auml;ftige ich mich dann mit einem <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=18" title="Hier geht es zu weiteren wirtschaftlichen Artikeln" target="_blank">wirtschaftlichen</a> R&uuml;ckblick auf das Jahr und in den letzten beiden Teilen wird es um <a href="http://www.fairschreiben.de/?cat=14" title="Hier geht es zu weiteren gesellschaftlichen Artikeln" target="_blank">gesellschaftliche</a> Themen des Jahres 2007 gehen. Ich habe zu jedem Monat eine Schlagzeile recherchiert, die f&uuml;r mich pers&ouml;nlich wichtig schien. Diese Schlagzeilen habe ich dann mit meiner Sicht der Dinge versehen.<span id="more-11"></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Januar: Edmund Stoiber und die K&ouml;nigsm&ouml;rderin<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Mitte Januar k&uuml;ndigte Edmund Stoiber (CSU) in M&uuml;nchen seinen R&uuml;cktritt von allen &Auml;mtern an. Ma&szlig;geblich dazu beigetragen hatte die F&uuml;rther Landr&auml;tin Dr. Gabriele M. Pauli (CSU), die dann selbst am 22. November 2007, in einem offenen Brief an Erwin Huber (CSU) in der Vanity Fair ihren Austritt aus der CSU bekannt gab. Man mag von Herrn Stoiber (CSU) denken was man will aber zwei Dinge sind meiner Meinung nach nicht zu verleugnen. Zum einen, der nicht nur wirtschaftliche Erfolg des Freistaates Bayern und zum zweiten, die Tatsache, dass ich denke, dass es eine solche Person, wie Frau Dr. Pauli (CSU), der es in der Hauptsache um ihre eigene Profilierungssucht geht und weniger um die politischen Fakten, nicht soweit kommen darf, dass sie nur um sich zu profilieren, zur Konigsm&ouml;rderin werden kann. Denn ein solches Vorgehen hat mit meinem Politikverst&auml;ndnis nichts mehr zu tun.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Februar: Urteil des BGH gegen Online &#8211; Durchsuchungen<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Am 05. Februar urteilte der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe das <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=13" title="Hier geht es zum politischen R&uuml;ckblick auf die zweite Jahresh&auml;lfte 2007" target="_blank">Online &#8211; Durchsuchungen</a> gegen die Strafprozessordnung versto&szlig;en (<span>Aktenzeichen StB 18/06</span>). Dies war ein Mal mehr ein klarer Beweis, dass unsere Bundesregierung immer wieder versucht gegen geltendes Recht zu versto&szlig;en. Sehr gef&auml;hrlich ist dies allerdings gerade, wenn es um die, meiner Meinung nach, immer h&auml;ufigeren Angriffe auf unser Grundgesetz geht. Es hat den Anschein als versucht man die Grunds&auml;tze der pers&ouml;nlichen Freiheit in diesem Staat mehr und mehr zu deinstallieren und das h&auml;ufig unter dem Deckmantel angeblicher gro&szlig;er Terrorgefahren in dieser Republik. Pers&ouml;nlich meine ich allerdings, dass die sehr medienwirksamen Vereitelungen von mutma&szlig;lichen Terrorakten in der Republik, nicht daf&uuml;r ausreichen, solche Schritte, wie sie gerade auch das Bundesinnenministerium immer wieder versucht, rechtfertigt.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>M&auml;rz: Rentenerh&ouml;hung<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Aber die Politiker machen es dem Land nicht nur hinsichtlich der pers&ouml;nlichen Freiheit schwer. So wurde im M&auml;rz eine Rentenerh&ouml;hung von 0,54% beschlossen, die erste seit vier Jahren. Was das real, bei einer gef&uuml;hlten Inflation von 9 bis 10%, ausmacht brauche ich wohl niemanden vorzurechnen. Als Dankesch&ouml;n f&uuml;r dieses `Rentengeschenk`, d&uuml;rfen die Menschen aber zuk&uuml;nftig bis 67 arbeiten. Meine Meinung ist, dass sich auch hier ein immer gr&ouml;&szlig;eres Ungleichgewicht ergibt. Leistungen werden gek&uuml;rzt, Beitr&auml;ge stagnieren oder steigen und sinken nur in den wenigsten F&auml;llen. Es wird immer mehr von jedem einzelnen verlangt ohne das es stichhaltige Erkl&auml;rungen daf&uuml;r gibt, wieso dem so ist. Ich pers&ouml;nlich halte dies f&uuml;r eine massive Abkehr von den Grunds&auml;tzen des Sozialstaates und somit f&uuml;r eine negative Entwicklung f&uuml;r die Republik an sich.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>April: Offenes Europa<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Das Jahr 2007 wird allein durch den Beitritt neun neuer Staaten zum <a href="http://www.fairschreiben.de/?p=10" title="Hier geht es zu meinem Artikel &uuml;ber die Grenz&ouml;ffnung vom 21.12.2007" target="_blank">Schengener Abkommen</a>, als ein Jahr in die Geschichte eingehen, welches ein Mal mehr f&uuml;r die Offenheit Europas steht. Aber es gibt auch andere Fakten. So traten am 2. April versch&auml;rfte Einwanderungsbestimmungen in Gro&szlig;britannien in Kraft. Denn es ist ein St&uuml;ck weit immer noch eine sehr stark nach innen gewandte Offenheit. Nach au&szlig;en schottet sich die EU auch weiterhin massiv ab. Somit wird auch auf l&auml;ngere Sicht ein Wohlstandsgef&auml;lle, auch auf diesem Kontinent herrschen, was auch weiterhin die bekannten Risiken b&uuml;rgt. Denn Armut ist und bleibt eine der Triebfedern f&uuml;r Extremismus in jeder Art und egal um welche Form des Extremismus <span> </span>es sich handelt, ist sie in jedem Fall sch&auml;dlich f&uuml;r die Demokratie in der Gemeinschaft, wie auch au&szlig;erhalb.<strong><o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Mai: Islamkonferenz<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Am 2. Mai er&ouml;ffnete Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Sch&auml;uble (CDU) in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, die zweite deutsche Islamkonferenz. Der Umgang mit genau dieser Glaubensrichtung ist auch ein Zeichen f&uuml;r einen gro&szlig;en Zwiespalt in Europa. Denn in einem Wirrwarr von Toleranz, Integration und der Angst vor &Uuml;berfremdung, war der Islam nicht nur im Mai Thema dieser Konferenz. Angeheizt werden viele dieser Debatten nat&uuml;rlich immer wieder, durch mehr oder weniger vorhandenen Bez&uuml;ge, dieser Religion zum weltweiten Terror. Leider wird in diesen Debatten allzu oft vergessen, dass nicht die Religion das Problem ist, sondern die von Teilen ihrer Anh&auml;nger extremistische Auslegung des Korans. Genau dieser undifferenzierte Blick versch&auml;rft, meiner Meinung nach, die Gesamtproblematik nur noch unn&ouml;tig und ist f&uuml;r eine Probleml&ouml;sung nur als kontraproduktiv einzustufen.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Juni: G8 &#8211; Gipfel in Heiligendamm<o:p></o:p></strong></p>
<p class="MsoNormal">Ich war dabei. Und ich war nicht allein. Wenn man von der Masse an hochrangigen Politikern von George W. Bush &uuml;ber Angela Merkel bis hin zu Nicolas Sarkozy absieht, muss man heute wohl sagen, dass es ein eher unbedeutender Gipfel war. Wie schon h&auml;ufiger unter der Ma&szlig;gabe, Quantit&auml;t statt Qualit&auml;t. Man konnte sich nicht wirklich in wichtigen Punkten einigen und genau dies galt auch f&uuml;r die Demonstranten und Globalisierungsgegner bzw. Globalisierungskritiker, wie man sich heute als globalisierte Demonstrationsfront lieber nennt. Gut organisierte Camps, K&uuml;chen, Sanit&auml;ranlagen, eigene Mediencenter. Alles war auch auf dieser Seite bestens organisiert. Aber wo waren die Inhalte? Es sollte schon mehr als ein einfaches `dagegen` geben. Diese Frage besch&auml;ftigte mich noch lange &uuml;ber das Gipfelende hinaus. Denn genau wie die Politiker, hatten auch ihre Gegner bzw. Kritiker so viele Einzelinteressen, dass ein klares Konzept in vielen Punkten unerreichbar schien und es wohl auch so bleiben wird. Auf beiden Seiten.</p>
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