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Die Wahrheit des Wortes

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Bundestagswahl 2017 – Die Propagandaschlacht

26. Juli 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Die Wellen in Sachen Türkei schlagen auch weiterhin hoch, wobei es, wenn es um Fakten geht, oft auch nur ein Sturm im Wasserglas ist. Es wird wieder viel geredet auf Seiten der Bundesregierung aber wirkliche Tatsachen werden kaum geschaffen. Man könnte nun meinen, es ginge dabei um Diplomatie aber dies ist es gar nicht. Mit diesen außenpolitischen Spielchen wird einfach nur von den großen innenpolitischen Problemen abgelenkt und natürlich auch Wahlkampf gemacht. Längst hat eben die große Propagandaschlacht für die Bundestagswahl im Herbst begonnen. Die Dauermachthaber und ihre Steigbügelhalter im politischen Berlin haben mittlerweile verstanden, dass die Bevölkerung das vorherrschende System ablehnt, was sich auch durch immer neuen Extremismus und auch in anderen Formen der offenen Gewalt gegen den Staat zeigt. Anstatt sich nun auf das Volk zu zubewegen, wie man es bei Krisen in anderen Ländern immer wieder fordert, schaffte man im ehemaligen Land der Dichter und Denker lieber Möglichkeiten, um zum Beispiel mit dem Militär im Inneren agieren zu können. In diesem Kontext werden auch immer mehr Personengruppen zu Terroristen gemacht. All diese gefährlichen Entwicklungen werden in den systemtreuen Medien selbstverständlich nicht angemessen kommuniziert, dort arbeitet man lieber daran, den Gescheiterten beim Machterhalt zu helfen.

Nur keine kritischen Fragen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), welche schon vor langer Zeit hätte zurücktreten müssen, ist bekannt für all ihre Lügen und die dazugehörigen Ausreden. Wobei sie sich kaum wirklicher Kritik stellen muss, denn kritische Fragen, die ans Eingemachte gehen, hat sie nicht zu befürchten. So kann sie die Gespräche mit ihren Medienhelfern immer bestens für Propaganda nutzen. Das beste Beispiel bleibt hier das Flüchtlingschaos, welches sie geschaffen hat. Deutschland zu spalten, ist schon nicht hinnehmbar, dann aber auch noch ganz Europa zu destabilisieren, stellt einen neuen Tiefpunkt dar. Um in Deutschland zu bleiben, nehmen die Probleme in diesem Bereich längst wieder zu und da ist noch nicht die Rede von den langfristigen Entwicklungen. Es würde somit ausreichend Angriffsfläche geben, um sich angemessen kritisch mit dem Scheitern der Rautenkönigin zu beschäftigen. Mehr noch, könnte man sich in dieser Art mit dem gesamten politischen Berlin auseinandersetzen, dies bleibt allerdings ebenfalls aus, was wieder zeigt, wie es um die Unabhängigkeit bei diesem Teil der Medien bestellt ist, deshalb muss man an dieser Stelle eben auch von Propagandaorganen sprechen, die mit sehr viel Suggestion auch gerne versuchen ein Bild von Deutschland zu verkaufen, welches nicht der Wahrnehmung der Mehrheit entspricht. Hier spielen dann auch die so genannten Experten eine Rolle, welche sich maßgeblich an diesem Prozess beteiligen und so auch mitschuldig daran sind, wie sich die Stimmung im Land immer mehr verschlechtert. Wirklich problematisch ist all dies natürlich vor allem im Kontext des Staatsfernsehens.

Viel Volksverdummung
Wenn die Menschen in Deutschland sich mehr darauf verlassen würden, was sie auf den Straßen des Landes sehen und weniger, was ihnen auf irgendwelchen Bildschirmen vorgespielt wird, wäre man schon einen großen Schritt weiter. Was der immer wieder kritisierte Teil der Medien an Volksverdummung betreibt, hat die Schmerzgrenze längst überschritten, da hat es schon fast etwas von Satire, dass eigentlich jeder Haushalt all dies mit der Zwangsabgabe namens Rundfunkbeitrag mit finanzieren muss. Aber auch sonst sieht es im Bereich der Medienwelt in Deutschland mit der Zunahme des Wirtschaftsfaschismus gar nicht mehr so gut aus. Dies zeigte sich zuletzt erst mit dem Entzug von Akkreditierungen beim G20-Gipfel in Hamburg aber auch damit, wie die Polizei dort zum Teil die Arbeit der Presse behinderte. Dies ist aber nur ein Ausschnitt der Probleme, denn man muss noch abwarten, wo sich das Thema Fake-News hin entwickelt, sieht es doch so aus, als sollte es zukünftig auch zum Zwecke der Zensur eingesetzt werden. Dies wird dann den Meinungseinheitsbrei, der in diesem Land zu einem großen Teil längst vorherrscht, noch einheitlicher machen. Auch dies ist natürlich schädlich, wenn es um die Demokratie geht und passt in das allgemeine Bild der Entdemokratisierung, welche man hier schon länger erleben muss. Man sieht, was im Herbst alles zu bedenken ist und sollte es nach der Bundestagswahl weitergehen, wie bislang auch immer, obwohl die vermeintlichen Wahlsieger wohl wieder keine Mehrheit in Bezug auf die totalen Zahlen haben dürften, muss sich dies auch noch deutlicher auf den Straßen zeigen.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Medien · Politik

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