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Die Wahrheit des Wortes

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Bundestagswahl 2017 – Die Bananenrepublik

8. August 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Schon häufiger wurde hier aufgezeigt, warum BRD für Bananenrepublik Deutschland steht und die Zustände werden nicht besser, wie sich gerade erst in Niedersachsen zeigte, was später in der Woche noch ein Thema sein wird. Dazu gehört natürlich auch die fortschreitende Entdemokratisierung und auch auf diesem Gebiet gibt es schon wieder alarmierende Nachrichten. Es geht um die letzte Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, wo der Vorwurf der Wahlfälschung im Raum steht. Schon eine erste, kleinere Neuauszählung der Stimmen hatte erbracht, dass die Alternative für Deutschland (AfD) 2.000 Stimmen zu wenig bekommen hatte. Es ist wieder einer dieser, für dieses Land so auschlaggebenden, vermeintlichen Zufälle, dass es ausgerechnet die AfD getroffen hatte. Die wollen nun eine komplette Neuauszählung, was doch sehr nachvollziehbar ist, wenn man sich diese Zahlen vor Augen hält. Der Landeswahlleiter musste jetzt auch noch darüber entscheiden, ob diese Partei, die es den Dauermachthabern so schwer macht, von der Landesliste gestrichen werden sollte, was im bevölkerungsreichsten Bundesland natürlich schwere Folge gehabt hätte und das Geschmäckle zur kommenden Bundestagswahl hätte noch riesiger werden lassen. Glücklicherweise kam es nicht dazu, womit auch nicht der Verdacht aufkommen konnte, dass dies die Quittung für das Vorgehen der AfD war. Dies ist allerdings auch nicht das einzige Problem im Vorfeld der großen Wahl im Herbst.

Journalistische Vielfalt fehlt
Die Alternative für Deutschland (AfD) muss sich in gewisser Art und Weise noch glücklich schätzen, denn sie ist in den systemtreuen Medien noch einigermaßen wahrnehmbar. Dies natürlich in der Regel nur mit negativen Berichten, was auch wieder das Fehlen von Unabhängigkeit in diesem Bereich der Medien unterstreicht. Schaut man sich nun aber die Parteienlandschaft in der Gesamtheit an, merkt man schnell, wie groß die Vielfalt neben den Dauermachthabern und ihren Steigbügelhaltern ist. Diese Vielfalt findet aber in der Regel gar keine Erwähnung, was erklärt, warum sie völlig bedeutungslos ist. Nun erklärt man immer wieder gerne, wie wichtig die Medien für die Demokratie sind, was allerdings nur bedingt stimmt, denn wenn die journalistische Vielfalt fehlt und es am Ende des Tages nur um Propaganda für die Machthaber geht, welche dieses Land seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs durchregieren, ist es eher genau umgekehrt. Damit muss man auch an dieser Stelle von Entdemokratisierung sprechen. Es ist aber nicht nur eine Frage der Quantität, mit denen das gescheiterte System präsentiert wird, es geht auch um die Inhalte, die ebenfalls immer wieder genügend Grund für Kritik bieten. Die unzähligen Punkte, welche schon lange für einen Systemwechsel sprechen, bekommt man dort nicht geliefert, stattdessen gibt es mehr oder weniger versteckte Lobeshymnen fürs System. Man ahnt, dass dies alleine schon schwer in Richtung Wahlmanipulation geht und auch wieder untermauert, warum man eben von einer Bananenrepublik sprechen muss, ein Zustand, den es zu verändern gilt.

Die großen Populisten
Es ist aber nicht nur das Thema Wahlbetrug, welches sich übrigens nicht nur auf Nordrhein-Westfalen bezieht, was neben dem Problem mit den systemtreuen Medien auf einen Bananenrepublik hinweist. Da wäre auch noch die Verzahnung von Politik und Wirtschaft, die ein klares Indiz darstellt und natürlich der Populismus, welchen die Dauermachthaber nur zu gerne an den Tag legen, während sie ihn den Systemgegner vorwerfen. Es ist genau dieser Populismus, welcher natürlich auch eine gewisse Nervosität beim kritisierten Teil der Politik aufzeigt, schließlich verlieren sie immer mehr den Rückhalt in der Bevölkerung, was dann wiederum zu weiteren Problemen führt. Immer mehr Menschen zeigen ihre Ablehnung ganz offen und dies nicht immer nur mit friedlichen Mitteln. Desto mehr Ignoranz und Arroganz die Machthaber an den Tag legen, desto mehr wird sich dies wohl noch verstärken. Gewissermaßen spiegelt die Gesellschaft wider, was sie von dieser kleinen, ausbeuterischen, vermeintlichen Elite täglich vorgelebt bekommt und dies ist immer häufiger die pure Anarchie. Dies zeigt sich vor allem beim völligen Kontrollverlust, der sich in der Wirtschaft, vom Finanzwesen bis zu den Autobauern, etabliert hat. Auch dies geschieht mit der Rückendeckung der Politik. Möchte man etwas ändern, möchte man nicht mehr in einer Bananenrepublik leben, kann man im Herbst an der Wahlurne seinen Beitrag leisten. Jede Stimme für die aktuellen Machthaber und mögliche Steigbügelhalter wäre dann natürlich die Zustimmung zum Leben in einer Bananenrepublik, dies sollte jedem bewusst sein.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Medien · Politik

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