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Bundestagswahl 2017 – Der plötzliche Kurswechsel

20. September 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Spätestens am vergangenen Wochenende wurde es ganz deutlich, es gibt knapp vor der Bundestagswahl noch einen massiven Kurswechsel beim vorherrschenden System. War die Fortsetzung der Großen Koalition (GroKo) monatelang das Ziel der Propaganda, hat sich dies nun verändert. Dies stellt einen weiteren Tiefschlag für die deutsche Politik und natürlich ebenfalls für die Demokratie dar. Selbstverständlich ging es nie darum, Politik für die Mehrheiten im Land zu machen, sondern immer nur darum, den kleinen Kreis der Ausbeuter zu bedienen aber was man nun erleben muss, ist doch noch einmal eine ganz neue Dimension. Offensichtlich sieht es aktuell wohl so aus, dass die Alternative für Deutschland (AfD) auf Anhieb drittstärkste Kraft würde, womit die GroKo zu einem Problem würde, da bei dieser Konstellation dann die AfD den Oppositionsführer stellen würde und die Dauermachtclique so massiv enttarnt werden könnte. Genau dies gilt es nun scheinbar mit wirklich allen Mitteln zu verhindern. Dies wiederum kann dann nur funktionieren, wenn die SPD in die Opposition geht und damit die stärkste Oppositionskraft würde. Damit bräuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dann neue Steigbügelhalter und hätte mit Martin Schulz (SPD) auch gleich einen Oppositionsführer, welcher sehr hilfreich bei der Fortsetzung ihres gescheiterten Kurses wäre.

Verrat ist völlig normal
Geht man nun davon aus, dass es so laufen würde und es damit, unter irgendwelchen Ausreden, dann doch nicht zur Großen Koalition (GroKo) kommen würde, müsste die Union mit den Grünen und der FDP in ein Boot. Bei genauer Betrachtung wird einem schnell klar, dass dies nur mit Verrat am Wähler möglich wäre. Leider haben die letzten Jahrzehnte ganz deutlich gezeigt, dass Verrat, wie auch Lügen nichts anderes sind, als das politische Alltagsgeschäft. Es scheint alles möglich zu werden, wenn man von langfristiger Machtsicherung spricht. Die Bürger würden somit wieder etwas vorgesetzt bekommen, was viele so niemals angedacht hatten. Dies zu vertuschen, ist in diesen Tagen eine weitere Aufgabe der Propaganda, so hört man doch immer wieder, dass das angesprochene Dreierbündnis gar kein so großes Problem wäre, was natürlich bei unabhängiger Betrachtung völlig anders aussieht. All dies zeigt aber auch, wie große die Angst der Dauermachthaber längst ist, dass ihre Macht doch zunehmend in Gefahr gerät, was sie aber nicht verstehen, ist, dass sie dies nicht mit irgendwelchen Koalitionstricks auf Dauer verhindern können. Vielleicht hat man es unter den geschilderten Umständen im Parlament ein wenig leichter aber dafür dürfte der Druck von der Straße weiter wachsen und sich zunehmend noch mehr radikalisieren. Immer mehr Menschen sind genau solche Spielchen, aus völlig verständlichen Gründen, längst satt. Übrigens ist es nur normal, dass sich dies im Osten etwas mehr zeigt, schließlich hatten sie vor fast 30 Jahren gedacht, es würde grundlegend besser, hatte man ihnen dies doch auch versprochen.

Was bringt die Zukunft?
Man erkennt schnell, dass einige Sachverhalte, welche sich durch die neue Option ergeben, brandgefährlich für Deutschland sind. Liegt einem also die Zukunft des Landes am Herzen, kann man den Dauermachthabern, welche seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs durchregieren, genauso wenig die Stimme geben, wie deren Steigbügelhaltern. Man sieht auch, dass hier ein weiteres Problem in Sachen Demokratie aufkommt und zwar im Bereich der Briefwähler, welche laut Aussagen der systemtreuen Medien stark zugenommen haben sollen. Ein nicht unerheblicher Teil soll demnach schon gewählt haben, könnte es sich nun aber durch die neue Situation noch einmal anders überlegt haben, was dann allerdings zu spät wäre. Hier zeigt sich, wie undemokratisch es ist, so kurz vor der Bundestagswahl einen so massiven Kurswechsel zu vollziehen und man mag auch an dieser Stelle nicht an einen Zufall glauben. Man mag fast von Spannung sprechen, wüsste man nicht, dass egal welche Variante man wählt, es wohl nach dem Sonntag so weitergehen wird, wie zuvor auch. Was dies politisch bedeutet, was dies in Sachen Billiglohnland verbunden mit noch mehr Stress und Armut, Pflegekollaps, Flüchtlingschaos und anderen Bausteinen des Wirtschaftsfaschismus bedeutet, müsste jeder wissen. Der gescheiterte Kurs würde dann wohl noch weiter forciert. Dies bedeutet aber vor allem, dass die Spaltung in der Gesellschaft und der Unmut weiter ansteigen werden, womit man mindestens mit unruhigen Zeiten für Deutschland rechnen sollte.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Medien · Politik

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