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Die Wahrheit des Wortes

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Bundestagswahl 2017 – Das Fernduell oder die ganz große Propaganda

13. September 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Die Bundestagswahl rückt immer näher und man fragt sich langsam, ob die Dauermachtclique über Informationen verfügt, welche dem Wähler vorenthalten werden. In dieser Woche hat die Propaganda in den systemtreuen Medien und dort vor allem im Staatsfernsehen, was die Einflussnahme auf die Wahl angeht, noch einmal einen negativen Höhepunkt erreicht. Deshalb gibt es hier in dieser Woche auch einen kleinen Schwerpunkt zum Thema Propaganda. Es begann am Montagmorgen mit einer Pressekonferenz der Person, welche sich Kanzlerkandidat nennt, dabei lässt Martin Schulz (SPD) keine Gelegenheit aus, unter Beweis zu stellen, dass es wohl eher sein Job ist, den Machterhalt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu sichern. Was er dort wieder ablieferte, war sehr erschreckend, was zu einem Teil aber auch wieder für die anwesenden Personen galt, die sich Journalisten nannten. Abends war dann die Rautenkönigin selbst dran und bekam, in der bekannten Form, wieder einmal ihre Plattform im Staatsfernsehen. Was wirkte, wie eine große Inszenierung, wo leider der Hinweis auf eine Dauerwerbesendung fehlte, sollte dies angeblich nicht sein, was gleich aus mehreren Gründen irritierte. All dies nimmt natürlich manipulativ großen Einfluss auf die anstehende Wahl und man muss sich dann schon fragen, ob man diese noch demokratisch nennen darf und man ist nicht überrascht, dass immer mehr Menschen daran zweifeln. Die Zweifler immer wieder so darzustellen, als sei es nur ein pöbelnder, rechtsradikaler Mob aus Ostdeutschland, ist dann nicht nur nicht unabhängig, sondern auch wieder eine dieser vielen Falschdarstellungen, durch gezielt eingesetzte Suggestion.

Der Morgen
Heute soll es aber rein um das Propagandafeuerwerk gehen, welches zum Wochenbeginn abgefeuert wurde. Wie bereits erwähnt, gehörte der Montagmorgen Martin Schulz (SPD). Er war immerhin so ehrlich und räumte ein, dass er weiterhin an seinem alten Europakonzept festhalten will. Vielleicht sollte man ihn irgendwann daran erinnern, dass die Europäische Union (EU), auch durch seine Mithilfe, längst gescheitert ist. Zur Rolle eines Teils der Journalisten muss man anmerken, dass es äußerst befremdlich war, dass sie Fragen stellten, die Schulz (SPD) immer wieder mit schlechten Witzen oder Vorträgen zu ganz anderen Themen vom Tisch wischte. Gerade im letzten Punkt ist dies eine Art, welche bei Politikern völlig normal ist. Leider gilt dies auch dafür, dass der hier kritisierte Teil der Medien in der Regel die Arbeit dann einfach einstellt und nicht auf eine Antwort besteht. Ist dies Resignation? Dann muss man sich fragen, warum sie überhaupt an solchen Terminen teilnehmen, was dann wieder kurz zu Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) führt, hatte sie doch schon im Vorfeld dessen, was man großes TV-Duell nannte, angemerkt, dass sie nicht mit jedem sprechen müsste. Es ging dabei um die Drohung nicht teilzunehmen, wenn es nicht nach ihren Bedingungen läuft. Dies kann sie natürlich so machen, allerdings sollten sich die hier angesprochenen Medienvertreter dann fragen, ob sie überhaupt berichten, was unter den geschilderten Umständen dann eben reine Propaganda ist. Deshalb musste man auch den Montagmorgen eine reine Propagandaveranstaltung nennen, welche den bereits genannten Zielen diente. Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass Parteien, welche mit solchen Mitteln arbeiten, nicht wählbar sind, was auch daran liegt, dass man dieser Propaganda aus den bekannten Gründen natürlich nicht glauben kann. Ein Systemwechsel, welcher all dies aufbricht, ist daher schon längst überfällig und sollte doch bald vollzogen werden, bevor sich die Zustände noch radikaler verschlechtern.

Der Abend
Nach dieser äußerst traurigen Veranstaltung am Morgen, welche wieder zeigte, wie schlecht es längst für die Demokratie in Deutschland aussieht, gehörte der Abend dann wieder ganz der Kanzlerin. Die ARD machte darauf aufmerksam, wie zufällig und sehr repräsentativ die Gäste zu dieser Wahlarena ausgewählt wurden. Bald wurde klar, warum darauf explizit hingewiesen werden musste, denn diese Show ließ etwas ganz anderes vermuten. Dafür, dass man vom Querschnitt der Mitte der Gesellschaft sprach, war der Widerstand doch eher viel zu klein abgebildet. Dafür kamen doch sehr viele Personen zu Wort, die sich Freunde oder Fans der Rautenkönigin nannten und so ein Bild zeichneten, welches man auf den Straßen der Republik nicht unbedingt erlebt. Die Themen, welche behandelt wurden, waren doch auffällig oft die, welche man überall vorgesetzt bekommt und die Antworten waren zum Teil wörtlich schon bekannt, da sie eben an verschiedensten Stellen so schon aufgetaucht waren. Alles wieder ziemlich viele Zufälle in einem überschaubaren Zeitfenster. Das Flüchtlingsthema wurde natürlich wieder, wie man es in der Propaganda gerne darstellt, von einer Person aus dem Osten der Republik und zwar aus Apolda angebracht. Die passende Sequenz kam dann wieder ohne jeglichen Bezug zum großen Religionskrieg oder den von ihr verbreiten Lügen daher, die es auch zu diesem Thema ausreichend in den letzten Jahren gab. Richtig frech und im bekannten Maß realitätsfern war ihr Auftreten als große Versöhnerin, spaltet sie dieses Land doch nun schon seit 12 Jahren. Dann verpackte sie auch noch in einem Nebensatz, wie erfolgreich doch ihr Gesellschaftsmodell wäre. Widerspruch vom Staatsfernsehen oder dem so repräsentativen Publikum blieb aus. Ein wirklich runder Wochenauftakt in Sachen Propaganda, wo sich am Ende auch wieder schön zeigte, warum man den Machterhalt der Kanzlerin ebenfalls verhindern muss.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik

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