<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Bayrische Wahlen und Zahlen</title>
	<atom:link href="http://www.fairschreiben.de/index.php/bayrische-wahlen-und-zahlen/2008-09-29/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.fairschreiben.de/index.php/bayrische-wahlen-und-zahlen/2008-09-29/</link>
	<description>Die Wahrheit des Wortes</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 10:31:44 +0100</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.5</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Angelika M. Wohofsky</title>
		<link>http://www.fairschreiben.de/index.php/bayrische-wahlen-und-zahlen/2008-09-29/comment-page-1/#comment-565</link>
		<dc:creator>Angelika M. Wohofsky</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 08:36:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fairschreiben.de/index.php/bayrische-wahlen-und-zahlen/2008-09-29/#comment-565</guid>
		<description>Das mangelnde Politikinteresse reicht sogar noch viel weiter in den S&#252;den: &#214;sterreichs magische Zahl von 30%  ist erreicht. Die einen, welche die 30 % teilweise deutlich unterschritten haben sind schockiert, die anderen, die sie gemeinsam erreichten, machen jetzt auf Koalition und erheben Regierungsanspruch.

Faktum ist, dass die &#246;sterreichische Volkspartei (&#214;VP) 31 % Stimmenzuwachs dem B&#252;ndnis Zukunft &#214;sterreich (BZ&#214;) lieferte. Und die Freiheitliche Partei &#214;sterreich (FP&#214;) zu 21 % Zuwachs von W&#228;hlerInnen der Sozialdemokratischen Partei &#214;sterreichs (SP&#214;) erhielt. Das zeigen die W&#228;hlerstromanalysen.
Und was ein wenig aus dem logischen Rahmen f&#228;llt ist, warum jetzt &#252;ber &quot;Rechtsruck in &#214;sterreich&quot; diskutiert wird. Die Frage stellt sich doch vielmehr, wie attraktiv das BZ&#214; f&#252;r &#214;VP-Anh&#228;ngerInnen und die FP&#214; f&#252;r SP&#214;-Anh&#228;ngerInnen ist, sodass diese jenen rechten Parteien die Stimmen gaben. Noch verwunderlicher ist die so lautstark verk&#252;ndete Koalitionsverweigerung der SP&#214; mit den Freiheitlichen. Wurden damit viele SP&#214;-Leute zu freiheitlichen W&#228;hlern?  Und wie  ist es um die &#246;konomischen Verh&#228;ltnisse so mancher KleinunternehmerInnen in &#214;sterreich bestellt, wenn die traditionellen Wirtschaftsw&#228;hlerInnen zum BZ&#214; gehen?
Was h&#246;chst bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass Frauen gerne das BZ&#214; w&#228;hlten und M&#228;nner die FP&#214;.  Motto: Aufgehoben in der Heimat (oder gar am heimatlichen Herd) contra Machospr&#252;che gegen Andersdenkende. Aber wahrscheinlich war Strache´s Kommentar bez&#252;glich der Gleichstellung von Frau und Mann in der Gesellschaft f&#252;r M&#228;nner ansprechender: &quot;Ja, man soll beide Geschlechtsteile gleich behandeln!&quot; Das hat er zwei Mal vor laufender Kamera wiederholt.
Ob Schwarzes Schaf in den eigenen Reihen oder nur die Sehnsucht endlich wieder Macho sein zu d&#252;rfen ist egal. Nur sollte den sogenannten Gro&#223;parteien die W&#228;hlerstromanalyse zu denken geben. In turbulenten Zeiten wie diesen w&#228;hlt der, die  &quot;normale&quot; Staatsb&#252;rger und Staatsb&#252;rgerin eben das kleinere &#220;bel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mangelnde Politikinteresse reicht sogar noch viel weiter in den S&uuml;den: &Ouml;sterreichs magische Zahl von 30%  ist erreicht. Die einen, welche die 30 % teilweise deutlich unterschritten haben sind schockiert, die anderen, die sie gemeinsam erreichten, machen jetzt auf Koalition und erheben Regierungsanspruch.</p>
<p>Faktum ist, dass die &ouml;sterreichische Volkspartei (&Ouml;VP) 31 % Stimmenzuwachs dem B&uuml;ndnis Zukunft &Ouml;sterreich (BZ&Ouml;) lieferte. Und die Freiheitliche Partei &Ouml;sterreich (FP&Ouml;) zu 21 % Zuwachs von W&auml;hlerInnen der Sozialdemokratischen Partei &Ouml;sterreichs (SP&Ouml;) erhielt. Das zeigen die W&auml;hlerstromanalysen.<br />
Und was ein wenig aus dem logischen Rahmen f&auml;llt ist, warum jetzt &uuml;ber &#8220;Rechtsruck in &Ouml;sterreich&#8221; diskutiert wird. Die Frage stellt sich doch vielmehr, wie attraktiv das BZ&Ouml; f&uuml;r &Ouml;VP-Anh&auml;ngerInnen und die FP&Ouml; f&uuml;r SP&Ouml;-Anh&auml;ngerInnen ist, sodass diese jenen rechten Parteien die Stimmen gaben. Noch verwunderlicher ist die so lautstark verk&uuml;ndete Koalitionsverweigerung der SP&Ouml; mit den Freiheitlichen. Wurden damit viele SP&Ouml;-Leute zu freiheitlichen W&auml;hlern?  Und wie  ist es um die &ouml;konomischen Verh&auml;ltnisse so mancher KleinunternehmerInnen in &Ouml;sterreich bestellt, wenn die traditionellen Wirtschaftsw&auml;hlerInnen zum BZ&Ouml; gehen?<br />
Was h&ouml;chst bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass Frauen gerne das BZ&Ouml; w&auml;hlten und M&auml;nner die FP&Ouml;.  Motto: Aufgehoben in der Heimat (oder gar am heimatlichen Herd) contra Machospr&uuml;che gegen Andersdenkende. Aber wahrscheinlich war Strache´s Kommentar bez&uuml;glich der Gleichstellung von Frau und Mann in der Gesellschaft f&uuml;r M&auml;nner ansprechender: &#8220;Ja, man soll beide Geschlechtsteile gleich behandeln!&#8221; Das hat er zwei Mal vor laufender Kamera wiederholt.<br />
Ob Schwarzes Schaf in den eigenen Reihen oder nur die Sehnsucht endlich wieder Macho sein zu d&uuml;rfen ist egal. Nur sollte den sogenannten Gro&szlig;parteien die W&auml;hlerstromanalyse zu denken geben. In turbulenten Zeiten wie diesen w&auml;hlt der, die  &#8220;normale&#8221; Staatsb&uuml;rger und Staatsb&uuml;rgerin eben das kleinere &Uuml;bel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

