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Die Wahrheit des Wortes

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Angemessener Widerstand fehlt weiterhin vielfach

24. Oktober 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Noch immer sieht alles nach Jamaika aus, dies bedeutet, dass wohl der Weg, der gerade erst bei zwei Wahlen deutlich abgelehnt wurde, fortgesetzt werden soll. Somit würde dann der Wirtschaftsfaschismus noch mehr ausgeweitet werden, was einfach hieße, noch mehr Armut, noch mehr Abgehängte und damit selbstverständlich auch weiter wachsender Widerstand und mehr Radikalisierung. Man kann dies natürlich auch auf weite Teile Europas beziehen, denn der Machterhalt bei der gescheiterten Europäischen Union (EU) führt ebenfalls zu immer schwerwiegenderen Verwerfungen. Jetzt ist es einfach ein Märchen, welches nur mit Lügen gehalten werden kann, dass die EU für den Frieden steht, so viel ist nicht nur im Kontext des Jugoslawienkriegs klar. Passt man in diesen Tagen allerdings nicht genau auf, wie man die Zukunft in Europa gestaltet, könnte es auch noch ganz schnell in das komplette Gegenteil umschlagen. Dies liegt einfach daran, dass die Menschen die Scheindemokratien, welche längst so vieles legitimieren, nicht mehr hinnehmen. Auch hier kann man über die Versuche, dies über Propaganda anders aussehen zu lassen, nur müde lächeln. Wenn alle Menschen so zufrieden mit diesem antidemokratischen Staatenbund sind, wie so gerne suggeriert wird, könnte man ihn doch ganz einfach in den einzelnen Mitgliedsstaaten demokratisch legitimieren lassen. Es wird aber wohl seine Gründe haben, warum die Gescheiterten dies scheuen, wie der Teufel das Weihwasser.

Der genaue Blick
Schaut man sich aber nur alleine in Deutschland um, ist der Widerstand gegen das vorherrschende System schon groß, allerdings leider auch sehr aufgesplittet und dabei geht es nicht nur um Linke und Rechte. Im Fußball brennt die Luft schon länger und bei verschiedenen Konzernen regt sich ebenfalls immer mehr Widerstand, um nur einen kleinen Ausschnitt zu zeigen. Man muss genau hinschauen und vor allem die systemtreuen Medien meiden, die so vieles weglassen, dann erkennt man, wie sehr es längst brodelt. Bei vielen Aktionen gilt auch, dass es noch immer besser ist, als wenn sich gar nichts tun würde aber Politiker, welche selbst eindeutigste Wahlergebnisse einfach ignorieren, dürften sich allerdings von vielen Dingen noch nicht einmal im Ansatz gestört fühlen und was nicht stört, wird ganz offensichtlich auch nicht weiter berücksichtigt. Neben diesen Punkten gibt es aber noch andere Bereiche, wo man der Situation angemessenen Widerstand vermisst. Nimmt man nur den immer radikaler werdenden Umbau zum Billiglohnland, welcher schon ziemlich fortgeschritten ist, kommt die Frage nach den Gewerkschaften auf. Der genaue Blick an dieser Stelle führt dazu, dass sie mindestens zu wenig getan haben, denn sonst hätte dieser Umbau nicht im Ansatz schon soweit fortschreiten können. So liegt die Vermutung nahe, dass es dort nur darum geht, die Massen zu beruhigen, während sich die Zustände immer weiter verschlechtern. Nun ist es aber auch so, dass niemand systemtreue Gewerkschaften braucht. Dies ist aber natürlich noch lange nicht alles, was in diesen Tagen zu Unmut führt.

Absolut kein Mitleid
Die Kirchen verlieren auch weiterhin an Bedeutung in Deutschland, was am nicht enden wollenden, unfassbaren Kindesmissbrauchsskandal liegt aber auch an der inakzeptablen Rolle im großen Religionskrieg. Auch solche Fakten findet man im immer wieder kritisierten Teil der Medien eher selten. Schon bis zu diesem Punkt ahnt man, warum es für die Kirchen absolut kein Mitleid geben kann. Dies setzt sich mit der aktuellen Situation dann noch fort bzw. verschärft es sich weiter. Immer mehr Abbau von Demokratie und Bürgerrechten und stetig ansteigende Ausbeutung, um nur einen kleinen Ausschnitt des sehr großen Portfolios des Wirtschaftsfaschismus zu benennen, reichen den Kirchen ganz offensichtlich nicht aus, um angemessenen, aktiven Widerstand zu leisten. Dies irritiert vor allem deshalb ganz massiv, zeigt man sich im Kampf gegen angeblich neonazistische Bewegungen, wie die demokratisch legitimierte Alternative für Deutschland (AfD), sehr gerne äußerst aktiv. Selbst wenn man das Neonazistische bei der AfD zum Fakt erklärt, ist es im Verhältnis zum Wirtschaftsfaschismus noch ein eher sehr kleines Problem, was den klerikalen Weg auch an dieser Stellen eben völlig unverständlich macht. Eine Erklärung könnte natürlich sein, dass man sich gerne an diesem Ablenkungsschauspiel beteiligt, um vom wahrhaft problematischen System selber ordentlich zu profitieren. Dies ergibt auch einen Sinn, wenn man sich alleine nur die Rolle klerikal angehauchter Pflegedienste anschaut, wo die Massenausbeutung auch ganz großgeschrieben wird. Man sieht, auch in diesem Bereich muss man die Kirchen eher als einen gewichtigen Teil des Problems sehen und mit Sicherheit nicht als Teil der Lösung, die täglich wichtiger wird.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Sport · Wirtschaft

Bis jetzt 1 Kommentar ↓

  • 1 Der BALLacker » Deutscher Fakefußball Bund // 6. Nov 2017 at 08:51

    […] welches nach einer halben Ewigkeit erst zurückgezogen wurde. So sorgt man für immer mehr gerechtfertigten Widerstand, auch im Fußball. In der zweiten Halbzeit gingen die Ungereimtheiten munter weiter, was […]

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