4 Jahre wahre Worte
19. Dezember 2011
Am Wochenende war es soweit, am Samstag vor genau vier Jahren ging nach einiger Zeit der Vorbereitung endlich der erste Artikel auf dieser journalistischen Internetplattform ins Netz. Mittlerweile sind es schon mehr als 1.200 geworden und diese sind unzählige Male kommentiert worden. Die Leserzahlen sind gerade auch im letzten Jahr noch einmal fleißig angestiegen, was zeigt, dass es noch immer lohnt, genauso weiterzumachen, wie in den letzten vier Jahren. Natürlich haben sich auch im vergangenen Jahr wieder einige Veränderungen ergeben aber auch diese haben die Plattform nur noch weiter vorangebracht, was natürlich vor allem auf die Zugehörigkeit zu hÜlsberg-Die Sache mit dem Ü-Die Agentur für Kunst, Kultur, Journalismus, Text, Fotografie, PR & SocialMedia zurückzuführen ist. Persönlich ist es einfach sehr schön zu sehen, wie aus so einer Idee, in einer solchen Zeit, soviel werden kann und es ermutigt natürlich auch weiterhin fleißig anderen Ideen ebenfalls zu folgen. Man kann sich leicht denken, dass auch die Motivation in den vergangenen vier Jahren kein Stück nachgelassen hat, sondern eher genau das Gegenteil der Fall ist und die Themen werden wohl kaum ausgehen.
Was bedeutet Wahrheit?
Die Artikel, die man auf fairschreiben.de findet, sind anders, weit weg vom Mainstream und dies ist auch, genauso gewollt und hat natürlich auch zur Folge, dass man sich nicht nur Freunde macht aber dies ist auch gar nicht der Ansatz dieser etwas anderen journalistischen Internetplattform, es wäre auch viel zu einfach. In der heutigen Welt des völligen Informationsüberangebotes hat wahrscheinlich irgendwie doch jeder seine ganz eigenen Wahrheiten und es wäre wohl vermessen zu behaupten, dass dies hier anders wäre. Die Frage nach der Wahrheit kann wohl niemand endgültig beantworten. Man kann allerdings diesen Bereich zu mindestens sehr schön eingrenzen, in dem man all die Unwahrheiten, die verbreitet werden, aufdeckt, anspricht und klar dagegen arbeitet. In der großen Zeit des Wandels in dem man sich im Moment befindet, ist es umso wichtiger, dass jeder seinen Beitrag leistet und diese Plattform versteht sich auch als Teil dieses großen Ganzen. In Zeiten in denen Armut stetig anwächst, die Spaltung der Gesellschaft immer rasanter voranschreitet, muss man Zeichen setzen, auch dies versteht man hier, als eine wichtige Aufgabe. Die Welt braucht einen Systemwandel bzw. Systemwechsel, um genau dies zu verstehen, muss man aber erst einmal erkennen, was sich im Moment wirklich abspielt und dies wird hier auch immer wieder versucht zu erklären.
Die Vernetzung von Nachrichten
Ein beliebtes Mittel in der heutigen Medienwelt, und hier vor allem bei den etablierten Massenmedien, ist es, Nachrichten zu separieren, um nur kein System erkennbar werden zu lassen. Ein gutes Beispiel ist da die Weltwirtschaftskrise, die auch in Deutschland für immer mehr Armut und Ungerechtigkeit sorgt. Man versucht hier möglichst viele, angeblich unabhängige Einzelfälle zu schaffen, damit die Menschen nur nicht verstehen, dass ein klares ausbeuterisches System hinter alldem steckt. Auch dies ist ein klares Indiz, wie die etablierten Massenmedien in der heutigen Zeit in das Gesamtsystem eingebettet sind, was natürlich, um es einmal ganz, ganz vorsichtig zu formulieren, nicht gerade für große Unabhängigkeit spricht. Es ist richtig, auch auf fairschreiben.de findet man Werbung und die wird natürlich auch bezahlt, denn auch diese Redaktion muss Rechnungen bezahlen und die Spendenbereitschaft ist doch eher überschaubar. Allerdings kann man hier behaupten, dass auch nicht ein Werbepartner in irgendeiner Form Einfluss auf die hier veröffentlichten Inhalte nimmt und dies ist leider mittlerweile in der Medienlandschaft keine Selbstverständlichkeit mehr. Sowohl die Wirtschaft, wie auch die Politik, scheinen die Medien einfach nur noch als ein Sprachrohr, ohne jeglichen Anspruch auf Kritik oder eine andere, als die vorgegebene Meinung, zu sehen und dies ist natürlich eine sehr unglückliche Entwicklung und auch hier muss ganz deutlich gegengesteuert werden. Pressefreiheit ist ein sehr hohes Gut in der Demokratie, auch dies sollte man immer vor Augen haben.
Zensur durch Kapital
Zensur durch Kapital war am 17. Dezember 2007 die Überschrift des ersten hier veröffentlichten Artikels. Heute, vier Jahre später, steuerte auch die Bundesrepublik Deutschland mehr und mehr darauf zu, eine Diktatur des Kapitals zu werden. In Zeiten des globalisierten Raubtierkapitalismus, wo Finanzterroristen schon ganze Staatshaushalte ausplündern, hat sich doch noch einmal einiges verschärft und auch hier muss man sagen, dass man leider erst am Beginn einer außerordentlich negativen Entwicklung steht. Genau dies ist auch der Grund dafür, warum der Widerstand wachsen muss, denn eine Diktatur, unabhängig ob sie durch irgendeine Ideologie oder durch Kapital gesteuert funktioniert, gilt es mit aller Macht zu verhindern. Dies alles deutlich zu machen und damit zu möglichst vielen Menschen durchzudringen, ist eine der Hauptaufgaben dieser Plattform. Die Menschen müssen begreifen, dass sie am Ende des Tages nicht zu den Gewinnern dieses Systems gehören werden, sondern nur noch als Produzenten und Konsumenten missbraucht werden, damit eine kleine, vermeintliche Elite, deren Gier scheinbar durch nichts zu stoppen ist, immer mehr Kapital und Macht erhält. Leider fühlt sich mittlerweile selbst das politische Berlin nicht mehr dafür verantwortlich, etwas gegen diese Entwicklungen zu unternehmen, sondern meint dieses System auch noch politisch unterstützen zu müssen, was natürlich nicht im Sinne des Volkes ist. Im nächsten Jahr ist ein halbes Jahrzehnt geschafft und dann kommt auch schon bald das erste Jahrzehnt und wie gesagt, die Motivation wird ungebrochen bleiben.
Kategorie: Gesellschaft · Medien · Politik · Redaktion-News · Wirtschaft















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