10 Jahre nach 911
11. September 2011
Heute genau vor zehn Jahr geschah das Unfassbare. Die meisten Menschen dürften sich auch am heutigen Tag noch genau erinnern, was sie damals fast flächendeckend live in den Medien miterleben konnten oder mussten. Trotz dieser scheinbaren totalen Transparenz, weiß man eigentlich auch ein Jahrzehnt später noch nicht wirklich, was an diesem verhängnisvollen Herbsttag tatsächlich passiert ist. Man konnte miterleben, wie zwei Passagiermaschinen in die Haupttürme des World Trade Centre (WTC) in New York City rasten und sich in jeweils einen der beiden Türme bohrten. Diese sollten dann später kollabieren. Außerdem raste ein weiteres Flugzeug in das Pentagon und eines ging im amerikanischen Niemandsland zu Boden und zerschellte dort. Dies sind die wenigen wirklichen Fakten, die es zu diesem traurigen Tag gibt. Alles andere ist entweder von Seiten der USA so deklariert worden oder es sind einfach Thesen von unabhängigen Stellen. Übereinstimmungen gibt es allerdings kaum, dafür zwei Lager die auch ein Jahrzehnt nach 911 noch unendlich weit von einander entfernt sind und sich gegenseitig vorwerfen die Unwahrheit zu verbreiten. Natürlich kennt man auch hier die Wahrheit zu dem was sich in den USA am 11. September 2001 abgespielt hat nicht aber es gibt klare Entwicklungen seit diesem Tag, die ziemlich konkrete Vermutungen zu lassen.
Der Jackpot?
Selbstverständlich kollabierten an diesem Tag, und auch in der Folge, die Aktienmärkte, was eine natürlich Reaktion bei einer solchen Katastrophe ist. Auffälligerweise waren allerdings gewisse Kreise genau auf ein solches Szenario in diesem Zeitfenster vorbereitet und konnten so ihren Schnitt machen, was natürlich Fragen aufwirft und dies sind nur einige dieser vielen Fragen in diesem Kontext, die bis zum heutigen Tage nicht im Ansatz geklärt ist. Ein weiteres Fazit dieses Crashs war, dass die Wirtschaft oder viel mehr die Wirtschaftspolitik der westlichen Welt auch mit einem solchen Schock scheinbar umgehen konnte. Man könnten diesen Tag, also rein aus finanzmarkttechnischer Sicht, als einen Probelauf für das was sich in den nächsten zehn Jahren noch an Schockwellen über diese Märkte bewegen sollte, einstufen. Ethik und Moral an dieser Stelle einmal völlig unberücksichtigt gelassen, denn man weiß mittlerweile nur zu gut, dass diese Begriffe im heutigen globalisierten, raubtierkapitalistischen System so oder so keinerlei Bedeutung mehr haben, fragt man sich, ob man einen solchen Kollaps nicht auch anders hätte auslösen können. So massiv der größte Teil der etablierten Massenmedien und die US-Regierung vom Haupttäter Osama bin Laden überzeugt sind, so überzeugt ist die andere Seite von einem ökonomischen Grund. Für diese These würde natürlich auch ganz klar das sprechen, was sich an den internationalen Finanzmärkten und in manch Volkswirtschaft seit diesem Herbsttag abgespielt hat.
Der Haupttäter im Auge der US-Regierung unter George W. Bush, Osama bin Laden, kann nun nicht mehr gefragt werden, sofern er überhaupt jemals mehr als ein von Geheimdiensten und Medien aufgebauter Mythos war. Osama bin Laden wurde, scheinbar im Auftrag der Nachfolgeregierung unter dem amerikanischen Machthaber und Friedensnobelpreisträger Barack Obama, von einer US-Spezialeinheit, die auch viele einfach nur als Killerkommando bezeichneten, in Pakistan erschossen und das obwohl er unbewaffnet war. Wie für vieles andere auch fehlen übrigens auch hier nachhaltige Beweise, da der Leichnam direkt an einer unbekannten Stelle im Meer versenkt wurde oder wie man es von Seiten der USA her formulierte, eine Seebestattung erhielt. Eigentlich wundert es auch niemand mehr, wenn der Staat, der immer wieder für Freiheit und Demokratie als Vorbild genannt wird, Beweise vernichtet, sich gegen die Menschenrechte stellt und einen Krieg nachdem anderen anzettelt. Erschreckend ist es dann natürlich nur auf der einen Seite, dass sich der Führer dieser Nation Friedensnobelpreisträger nennen darf, was diese Auszeichnung in den Augen vieler schwer beschädigt und auf der anderen Seite, dass die meisten Menschen noch immer nicht begriffen haben, dass man sie hinters Licht geführt hat, als man ihnen erklärte, wie unmenschlich und schlimm sein Amtsvorgänger George W. Bush gewesen sei, denn Obama ist mindestens auf einer Stufe mit ihm anzusiedeln. Man handelt halt im amerikanischen Interesse und jeder weiß, dass dieses schon immer der Jackpot war.
Steht ein neuer Krieg vor der Tür?
In diesen Tagen ist wieder oftmals die Rede von einer friedlicheren Welt. Die Früchte des arabischen Frühlings sind immer deutlicher zu erkennen. Die NATO will sich bald schon von ihrem humanitären Einsatz in Libyen, der übrigens in der Hauptsache aus dem Abwurf von Bomben bestand, verabschieden und dann ist ein weiteres Land von einem Tyrannen befreit. An dieser Stelle sei erwähnt, dass genau dieser Tyrann bis vor etwas mehr als einem halben Jahr noch ein enger Freund des Westens war aber scheinbar sind hier irgendwelche Verhandlungen nicht im Sinne des Westens verlaufen. Nur am Rande, ähnlich wie die Probleme mit der Trinkwasserversorgung, die mittlerweile fast nicht mehr vorhanden sind, erwähnt man noch ein `kleines` Problem, man hat ein Volk unter Waffen geschaffen und dieses muss nun auch wieder entwaffnet werden, sollte dies nicht gelingen, kann man davon ausgehen, dass es auf längere Sicht ein eher unruhiges Nordafrika geben wird. Aber was hat all dies mit 911 zu tun? Die Antwort ist so einfach, wenn man sich wieder einen Blick zurück auf die letzten zehn Jahre gönnt. Die westliche Welt hat seit 911 einen rasanten Absturz hinter sich, der sich auch in diesen Tagen noch mit Vollgas in Richtung Abgrund fortsetzt. Da wäre die faktische Staatspleite der USA, deren Verkündung nur mit viel Mühe vom US-Präsidenten noch verschoben werden konnte und auf der anderen Seite sieht es in Europa im Kontext des Untergangs des Euros auch nicht anders aus. Man braucht neue Märkte um zu überleben.
Überlegt man sich, dass in Deutschland gut die Hälfte aller Lebensmittel vernichtet werden, was im höchsten Maße pervers ist, schaut man sich die Hungersnot im Osten Afrikas an, zeigt dies, wo der Konsumterror hinführt und trotz einer solch völlig überdrehten Schraube aus Produktion und Konsum, reicht es nicht aus, um gegen die Verarmung und damit gegen die Spaltung der Gesellschaft gerade auch in Europa vorzugehen. Dies bedeutet, die Märkte der westlichen Welt sind abgeerntet, um dieses menschenverachtende System weiter künstlich am Leben zu halten, braucht man neue Gebiete und die findet man scheinbar auch im Norden Afrikas. Hier greift natürlich wieder der grundlegende Terrorverdacht gegen diesen Bereich der Welt, der mit 911 geschaffen wurde und so kann man unter dem Deckmantel für Stabilität zu sorgen und den Terror einzudämmen, sich so zu sagen durch die Hintertür neue Märkte schaffen. Nimmt man den großen Führer der westlichen Welt, Barack Obama, der mittlerweile komplett im Wahlkampffieber ist, fragt man sich, ob er vielleicht schon Fieberwahn hat, denn er verkündete jüngst, mit leicht angehobenem Arm, es wären doch genug Strassen und Brücken zu bauen. Diese Art ist gerade in Deutschland gut bekannt und die Folgen für Europa und den Rest der Welt waren fatal. Wie bereits erwähnt, es scheint bei alldem, was am 11. September 2001 begann, wirklich keine Limits zu geben und dies lässt auch nur eine außerordentlich düstere Prognose für die nächsten Jahrzehnte zu, in denen man die Bedeutung dieses schrecklichen Tages wohl immer besser begreifen wird, auch wenn es dann wahrscheinlich zu spät sein dürfte.
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